- Forschungs- und Erinnerungsarbeit zu Zwangsarbeiterschicksalen und NS-Geschichte im Harzgebiet -
Ausstellung "Harzburger Front" in Braunschweig
19.09.-19.12.2010, Eröffnung 19.09.2010, 11 Uhr, Braunschweigisches Landesmuseum

"Kuhle Wampe"
Film in der Wandelhalle Bad Harzburg am 13. April 2010um 18:00 Uhr

Radiomitschnitt: Erntedank und "Blut und Boden" - Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis 1938
Interview mit Dr. Peter Schyga auf Radio Tonkuhle

Lesung und Debatte: Schygas Buch "Kirche in der NS-Volksgemeinschaft"
Veranstaltung am 18.02.2010, Buchhandlung Tippach

Die Ausstellung "Harzburger Front" geht auf Reisen
Im niedersächsischen Landtag vom 22.02.2010 bis 05.03.2010

Webseite zur Ausstellung "Harzburger Front - Im Gleichschritt in die Diktatur
www.harzburger-front.de

Grüne Sternwanderung auf den Brocken
Aktion am 31. Januar 2010 - Pressemitteilung

"Jugend auf der Spur von Vielfalt und Kultur"
Ein Workshop der Jugendherberge Goslar

Onlinemeldeformular für Niedersachsen
Meldestelle Rechtsextremismus

Harzburger Front - Zeitzeugen berichten
Pressemitteilung und Einladung

Harzburger Front - Veranstaltung zum Jahrestag
Freitag, 16. Oktober 2009, 15-18 Uhr, Wandelhalle/Badepark

Ausstellungseröffnung - Erntedank und "Blut und Boden"
Pressemitteilung

Ausstellung - Erntedank und "Blut und Boden"
Goslarer Museum, 04. Oktober - 01. Nov

Heilsame Unruhe - erfüllte und enttäuschte Hoffnungen
Veranstaltung am 10. Oktober 2009 um 19:00 Uhr in Wernigerode

Mahn- und Gedenkstätte Wernigerode
Neuregelung der Öffnungszeiten in der Mahn- und Gedenkstätte Wernigerode

"Im Gleichschritt zur Diktatur"
Neue Ausstellung zur Harzburger Front

Harzburger Front. Im Gleichschritt in die Diktatur
Ausstellungseröffnung

Veranstaltung: Amsdorfabend
Peter Schyga. Goslarer Kirchengemeinden gegen Blut-Boden-Rasse-Fundamentalismus

Von der Harzburger Front zur Diktatur
Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe "Ausstellung Harzburger Front von 1931" veranstalteten wir am 15. Apr 2008 im Rathaus Bad Harzburg...

Besuch ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Seesen 2008
Vom 27.3.-1.4.2008 sind auf Einladung unseres Vereins und der Stadt Seesen ehemalige polnische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Harz zu Besuch.

Video: Einmarsch US-amerikanischer Truppen in Langelsheim und in Goslar
Dieses Video zeigt den Einmarsch US-amerikanischer Truppen in Langelsheim und in Oker.

65. Jahrestag der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix
Veranstaltungsbericht

Harzburger Front 1931
Fanal zur Zerstörung einer demokratischen Republik

Holocaust-Gedenktag 2006
Bericht über die Veranstaltung in Clausthal-Zellerfeld

Holocaust-Gedenktag 2005
Bericht über die Veranstaltung in Mönchehof

Sprengstoff im Oberharz
Stadterkundung zur Clausthal-Zellerfelder NS-Geschichte

NS-Zeit in Vienenburg
Bitte um Unterstützung

Zur antifaschistischen Geschichte im Südharz
Ein Überblick über die NS-Zeit und antifaschistische Tätigkeiten in Bad Lauterberg

Prof. Walter Schoenichen in Goslar
Wer war Prof. Walter Schoenichen?

"Gebt uns unsere Würde wieder - Kriegsproduktion und Zwangsarbeit in Goslar 1939 - 1945"
Die KZ-Mahn- und Gedenkstätte Wernigerode zeigt derzeit unsere Sonderausstellung

Harzer Gedenktag 2005 für die Opfer des Nationalsozialismus in Seesen-Münchehof
Vorträge mit begleitender Wandtafelausstellung und Diskussionen zu Ereignissen und Plätzen nationalsozialistischen Unrechts und Zwangsarbeit in Münchehof und Umgebung.

GZ: Plagge kämpfte für seine Juden
Vortrag über einen gerechten unter den Völkern - "Ich habe getan, was mir erlaubt war"

Geschichte des KZ-Außenkommandos aufarbeiten
CvD-Gymnasium schließt Patenschaftsvertrag mit Verein Spurensuche

Spurensuche Goslar - wir über uns
"Die sich des Vergangenen nicht erinnern, sind dazu verurteilt, es noch einmal zu erleben."

Akteneinsicht für unsere Recherchen verweigert
Preussag und Borchers/H.C. Starck: Akteneinsicht für unsere Recherchen verweigert

Spurensuche Goslar in der Bundestagsdebatte
Vom Sep 1999 bis Juni 2000 haben wir im Goslarer Museum auf 10 Schautafeln unsere Ausstellung "Zwangsarbeit in Goslar 1939 - 1945" präsentiert...

Schnelle Hilfe tut not - was kann ich tun?
Viel zu lange spielten viele deutsche Unternehmen ganz offensichtlich auf Zeit.

Einweihung des Gedenksteins am Standort des ehemaligen KZ-Lagers Goslar nahe dem Fliegerhorst Goslar
Am 21. Juni 2002 mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben...

Erinnerungsstätten im Landkreis Goslar
Unser zweites Anliegen ist die Schaffung von Erinnerungsstätten zur Zwangsarbeit und zum NS-Geschehen in Goslar...

Aktuelle Projekte - machen Sie mit!
Wir beteiligten uns an der Ausrichtung des bundesweiten Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus...

Von der Harzburger Front zur Diktatur

Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe "Ausstellung Harzburger Front von 1931" veranstalteten wir am 15. April 2008 im Rathaus Bad Harzburg die Veranstaltung "Von der Harzburger Front zur Diktatur - Der Kampf gegen die Weimarer Republik 1931 - 1933 in der Region".
Unter dem Motto "Schriftliche Zeitzeugen kommen zu Wort" wurden in Sprechakten, Kommentaren und Bildern, umrahmt von musikalischen Beiträgen, neue, bislang unveröffentlichte Dokumente zum politischen Ringen um die Republik in der Region präsentiert. 75 Jahre nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten dokumentierte und kommentierte die Veranstaltung den Weg vom Treffen der Organisationen der "Nationalen Front" bis zu ihrer Installierung unter der Kanzlerschaft Adolf Hitlers im Januar 1933.
Diese Zeit war auch in Bad Harzburg und in der Region gekennzeichnet von verbalen und gewaltsamen politischen Auseinandersetzungen zwischen den politischen Feinden und Verteidigern der demokratischen Republik. Diese waren nicht anonym - sie hatten Namen, ihre Taten begingen sie zumeist öffentlich, sie sind aktenkundig. Täter, Opfer, beifällige und distanzierte Zuschauer kamen zu Wort, Menschen aus der Mitte der Gemeinden. Orte, Straßen, Häuser wurden wie ihre damaligen Bewohner in Wort und Bild in die Gegenwart unserer Betrachtung geholt. Zeitgenössische und neu komponierte Lieder rundeten den kulturellen Charakter dieser sehr gut besuchten Veranstaltung der besonderen Art ab.
Sie diente auch der personellen und materiellen Mobilisierung für die geplante Ausstellung zur Harzburger Front von 1931. Diese ist mittlerweile auf den Weg gebracht. Die Stadt Bad Harzburg hat finanzielle Mittel bereitgestellt und die organisatorische Unterstützung in Angriff genommen. Die Ratsfraktionen von SPD, CDU, Die Grünen und WTD sowie der DGB beteiligen sich aktiv an der Vorbereitung. Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten fördert das Ausstellungsprojekt mit erheblichen Zuwendungen. So wird Bad Harzburg bald die bislang einzige Stadt in Niedersachsen sein, die diesem wichtigen Kapitel der deutschen Zeitgeschichte ein dauerhaftes Erinnern widmet.

Kontakt:
Spurensuche Goslar e.V., 2. Vorsitzender Dr. phil. Peter Schyga, Badenstedter Str. 24, 30449 Hannover, Tel. 0511/215 21 47, Email: Peter.Schyga (at) gmx.de

| bad harzburg || harzburger front || weimarer republik || veranstaltung || nationale front || || 519 Mal gelesen, zuletzt am 05.09.2010 um 06:41:41 |