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	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>				
	<pubDate>Thu, 10 July 2006 00:00:01 +0000</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title><![CDATA[Arbeiten für Großdeutschland - Teil 11]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/33</link>
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		<pubDate>Thu, 10 July 2006 00:00:01 +0000</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
				<keywords><![CDATA[bad lauterberg,regionalgeschichte,zwangsarbeit]]></keywords>

		<description><![CDATA[Zwangsarbeit in Bad Lauterberg ]]></description>
			<content><![CDATA[
Stadtarchiv Bad Lauterberg<br>
KptLt a.D. Helmut Lüder
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<b>Zusammenfassung</b>
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Die ausländischen Zivilarbeiter in Bad Lauterberg kamen aus nahezu allen von Deutschland besetzten oder annektierten Gebieten, mit Ausnahme von Norwegen und Griechenland. Außerdem waren zahlreiche Personen aus verbündeten oder neutralen Staaten hier beschäftigt. Der Aufwuchs an ausländischen Arbeitskräften lief parallel zu den Erfordernissen der Kriegswirtschaft und den Einberufungen deutscher Arbeitskräfte zum Militär. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war 1943/44.
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Vom Einsatz der Ausländer hat ein Großteil der industriellen Wirtschaftsunternehmen der Stadt profitiert. Die Landwirtschaft ebenso wie Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Reichsforst, Reichsbahn, Handwerk und privilegierte private Haushalte. Die Behandlung der ausländischen Zivilarbeiter hat nicht immer den Erlassen der Verwaltung und noch viel weniger den Vorstellungen der Parteiideologen entsprochen. Einzelne Bürger der Stadt, die besondere Befugnisse gegenüber den Ausländern besaßen, benutzten ihre Stellung, um die geforderte Arbeitsleistung der ausländischen Arbeitskräfte zu erzwingen, auch wenn dieses unrechtmäßig und gegen das geltende Völkerrecht war.
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Gesundheitszustand und Lebensumstände der Zivilarbeiter entsprachen den Umständen ihres Aufenthaltes in Bad Lauterberg. Sie waren gekennzeichnet von einer restriktiven Gesetzgebung, kriegsbedingtem Mangel, harter Arbeit und der Unterbringung in hygienisch mangelhaften, überfüllten Gemeinschaftslagern. Das führte in Verbindung mit einer völlig unzureichenden medizinischen Versorgung zu zahlreichen Todesfällen durch Tuberkulose und anderen schweren Infektionskrankheiten. Es ist davon auszugehen, daß ein hoher Prozentsatz der ausländischen Arbeiter als unterernährt, unzureichend bekleidet und krank anzusehen war.Die hohe Sterblichkeitsrate gibt darüber ein beklemmendes Zeugnis.
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Bemerkenswert ist, wie wenig die große Anzahl von Ausländern im Bewußtsein der heute noch lebenden Kriegsgeneration erhalten geblieben ist, obwohl doch nahezu jeder der damaligen Einwohner in vielfältiger Weise mit den ausländischen Zivilarbeitern in Kontakt gekommen sein muß.
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Vielleicht kann diese Arbeit einen kleinen Beitrag dazu leisten, diese Erinnerungslücke zuschließen.
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