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	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>				
	<pubDate>Thu, 10 July 2003 00:00:01 +0000</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title><![CDATA[Rundgang durch die "Reichsbauernstadt"]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/48</link>
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		<pubDate>Thu, 10 July 2003 00:00:01 +0000</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
				<keywords><![CDATA[goslar,dgb,stadtrundgang,zwangsarbeit]]></keywords>

		<description><![CDATA[Stätten der NS-Herrschaft in Goslar]]></description>
			<content><![CDATA[
Autor: DGB-Ortsverband Goslar<br>
Herausgeber: DGB-Ortsverband Goslar<br>
Seitenanzahl: 28<br>
Erschienen: Goslar 2002, 2. Aufl.
<br><br>
Jedes Jahr führt der DGB Goslar zum 8. Mai, dem Tag der Kapitulation Deutschlands und der Befreiung Europas von den NS-Herrschaft, einen "antifaschistischen Stadtrundgang" durch die ehemalige Reichsbauernstadt Goslar durch. Der Rundgang führt zu acht historischen Stätten Goslars, die für das Verständnis und die Vorgeschichte der Jahre von 1933 bis 1945 bedeutsam sind. Die Broschüre stellt die Stationen vor – der Leser wird auf eine interessante Zeitreise in dieses Kapitel der Stadt Goslar mitgenommen. Nach einer einleitenden Übersicht des Themas im historischen Kontext der NS-Geschichte werden folgende Stationen beschrieben:
<br><br>
1. Ehemaliges Gewerkschaftshaus Bergstraße 6<br>
2. Ehemalige Zwangsarbeiterunterkunft Bergstraße 4<br>
3. Haus Schilderstraße 12, ehemaliger Sitz der Goslarer Hitlerjugend<br>
4. Schielenstraße 5, Geburtshaus des Dr. Friedrich Lange<br>
5. Ehemaliges „Judenhaus“<br>
6. Ehemaliges Casino der Goslarer Jäger – die heutige Worthschule<br>
7. Goslarer Amtsgericht<br>
8. Vor der Kaiserpfalz: Aufmarschplatz der nazistischen bewaffneten Macht<br>
<br>
Weitere Stationen des Stadtrundganges, die in der Broschüre nicht im Detail beschrieben werden, sind:<br>
9. Ehemalige Polizeistation, Markt 1<br>
10. - 12. Jüdische Geschäfts- und Wohnhäuser mit Gedenktafeln<br>
13. Goslarsche Zeitung – ehemaliger Standort der Synagoge, Bäckerstraße/Ecke Vogelsang<br>
14. Gedenkstätte der Goslarer Jäger, Großes Heiliges Kreuz (hier findet bis heute eine völlig unkritische NS-Geschichtsdarstellung statt, gefördert durch die Stadtverwaltung Goslar!)<br>
15. Ehemaliges Wohnhaus der „Ostarbeiterinnen“ der Greifwerke, Zehntstraße 6<br>
<br>
Weitere Stationen außerhalb des eigentlichen Stadtrundganges, die in der Broschüre nicht im Detail beschrieben werden, sind:<br>
16. Versammlungshalle für die Reichsbauerntage<br>
17. Zentrale der NSDAP-Kreisleitung, Mauerstraße 24<br>
18. Kaisersaal, größter Versammlungsort der NSDAP im heutigen Odeontheater<br>
19. „Ostarbeiterlager“ am Rammelsberg unterhalb des Herzberger Teiches<br>
20. „Hahndorfer Lager“, Außenkommando des KZ Buchenwald<br>
21. Alter Friedhof Hildesheimer Straße, Gräber von Darré  und Guderian, Mahnmal für die Opfer des Faschismus.<br>
<br>
Eine Übersichtskarte, ein Nachwort und eine Literaturauswahl runden das interessante Heft ab. Es liegt in vielen Goslarer Schulen, im Stadtarchiv und in der Kaiserpfalz aus oder ist zu beziehen vom DGB Goslar, Vititorwall 14, 38640 Goslar, gegen Voreinsendung von 2 € in Briefmarken.

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