<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">

<channel>
	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>				
	<pubDate>Thu, 10 May 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
	<generator></generator>

	<language>de-de</language>
	<item>
		<title><![CDATA[Die NS-Rüstungsaltlast „Werk Tanne“]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/51</link>
		<comments></comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2005 00:00:01 +0000</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
				<keywords><![CDATA[clausthal,zellerfeld,sprengstoff,werk,tanne]]></keywords>

		<description><![CDATA[Sprengstoffproduktion im Harz]]></description>
			<content><![CDATA[
<img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/51-01.jpg" style="float:left;margin:3px;" width="150">
Kategorie: Chroniken/Reprints<br>
Autor: Michael Braedt, Hansjörg Hörseljau, Frank Jacobs, Friedhart Knolle<br>
Herausgeber: Papierflieger Verlag GmbH<br> 	
Seitenanzahl: 164 <br>
ISBN: 3-89720-124-0<br>
Erschienen: Clausthal-Zellerfeld <br><br>
Noch immer - über 60 Jahre nach dem Kriegsende - besteht ein ungebrochenes Interesse an der geheimnisumwitterten Anlage der ehemaligen Sprengstofffabrik im Oberharz, dem "Werk Tanne", wie es mit Tarnnamen hieß. Vor den Toren Clausthal-Zellerfelds entstand in der NS-Zeit im Oberharz eines der fünf größten militärischen Sprengstoffwerke des Deutschen Reiches. Ca. 2800 t Sprengstoff wurden hier während des 2. Weltkrieges Monat für Monat größtenteils von ZwangsarbeiterInnen unter gefährlichen Umständen produziert und in Bomben, Minen und Granaten gefüllt. Erst nach dem Krieg wurde das ganze Ausmaß der Umweltbelastung bekannt, die von diesem Werk ausging und immer noch ausgeht. Bis heute belasten die hochgiftigen und krebserregenden Abbauprodukte des TNT Wasser und Boden in der engen und weiteren Umgebung des Werkes. Die vier Harzer Autoren Dr. Michael Braedt, Hansjörg Hörseljau, Frank Jacobs und Friedhart Knolle unternahmen es, die Werksgeschichte von „Tanne“ zu schreiben. Auf 166 S. und mit 58 Abb. haben die Fachleute alles technisch und historisch Wissenswerte zusammengestellt, das über die Tanne-Werksgeschichte bekannt ist: Standort und Produktion, „Entsorgung“ der giftigen Abfälle, die Explosion im Juni 1940, der alliierte Bombenangriff im Oktober 1944, Arbeiter und Zwangsarbeiter des Werkes, Nachkriegsnutzung und Umweltschäden sowie die aktuellen Modellsanierungsansätze als bundesweites Zentrum zur Erprobung biologischer Sanierungsverfahren. Der Band ist im Verlag Papierflieger, Clausthal-Zellerfeld, bereits in 3. Auflage erschienen, Preis 8 €, ISBN 3-89720-124-0. Bestellungen auch direkt beim Verlag: Papierflieger Verlag GmbH, Telemannstr. 1, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323/96746, Fax 982831, e-mail papierflieger_verlag@web.de
<br><br>
Tanne-Fotos Kontakt: Fotograf Hansjörg Hörseljau, Sägemüllerstr. 10, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 0 53 23 / 9 48 92 20, Mobil 01 71 / 7 45 63 39,  <a href="http://www.bilderpoesie.de/">www.bilderpoesie.de</a>, <a href="http://www.brockenbuch.de/">www.brockenbuch.de</a>, E-Mail <a href="mailto:hansjoerg@hoerseljau.de">hansjoerg@hoerseljau.de</a> 

]]></content>
		</item>
	</channel>
</rss>

