<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">

<channel>
	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
	<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 15:41:21 +0000</pubDate>
	<generator></generator>

	<language>de-de</language>
	<item>
		<title><![CDATA[Von der Harzburger Front zur Diktatur]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de?themen/62</link>
		<comments></comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2008 15:30:27 +0000</pubDate>
		<date>20080707</date>
		<location><![CDATA[bad harzburg]]></location>
		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[themen]]></category>
		
		<keywords><![CDATA[bad harzburg,harzburger front,weimarer republik,veranstaltung,nationale front]]></keywords>

		<description><![CDATA[Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe "Ausstellung Harzburger Front von 1931" veranstalteten wir am 15. April 2008 im Rathaus Bad Harzburg...]]></description>
			<content><![CDATA[Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe "Ausstellung Harzburger Front von 1931" veranstalteten wir am 15. April 2008 im Rathaus Bad Harzburg die Veranstaltung "Von der Harzburger Front zur Diktatur - Der Kampf gegen die Weimarer Republik 1931 - 1933 in der Region". <br>
Unter dem Motto "Schriftliche Zeitzeugen kommen zu Wort" wurden in Sprechakten, Kommentaren und Bildern, umrahmt von musikalischen Beiträgen, neue, bislang unveröffentlichte Dokumente zum politischen Ringen um die Republik in der Region präsentiert. 75 Jahre nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten dokumentierte und kommentierte die Veranstaltung den Weg vom Treffen der Organisationen der "Nationalen Front" bis zu ihrer Installierung unter der Kanzlerschaft Adolf Hitlers im Januar 1933.<br>
Diese Zeit war auch in Bad Harzburg und in der Region gekennzeichnet von verbalen und gewaltsamen politischen Auseinandersetzungen zwischen den politischen Feinden und Verteidigern der demokratischen Republik. Diese waren nicht anonym - sie hatten Namen, ihre Taten begingen sie zumeist öffentlich, sie sind aktenkundig. Täter, Opfer, beifällige und distanzierte Zuschauer kamen zu Wort, Menschen aus der Mitte der Gemeinden. Orte, Straßen, Häuser wurden wie ihre damaligen Bewohner in Wort und Bild in die Gegenwart unserer Betrachtung geholt. Zeitgenössische und neu komponierte Lieder rundeten den kulturellen Charakter dieser sehr gut besuchten Veranstaltung der besonderen Art ab.<br>
Sie diente auch der personellen und materiellen Mobilisierung für die geplante Ausstellung zur Harzburger Front von 1931. Diese ist mittlerweile auf den Weg gebracht. Die Stadt Bad Harzburg hat finanzielle Mittel bereitgestellt und die organisatorische Unterstützung in Angriff genommen. Die Ratsfraktionen von SPD, CDU, Die Grünen und WTD sowie der DGB beteiligen sich aktiv an der Vorbereitung. Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten fördert das Ausstellungsprojekt mit erheblichen Zuwendungen. So wird Bad Harzburg bald die bislang einzige Stadt in Niedersachsen sein, die diesem wichtigen Kapitel der deutschen Zeitgeschichte ein dauerhaftes Erinnern widmet.<br><br>
Kontakt:<br>Spurensuche Goslar e.V., 2. Vorsitzender Dr. phil. Peter Schyga, Badenstedter Str. 24, 30449 Hannover, Tel. 0511/215 21 47, Email: <a href="mailto:Peter.Schyga (at) gmx.de">Peter.Schyga (at) gmx.de</a>]]></content>
		</item>
	</channel>
</rss>

