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	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
	<pubDate>Thu, 01 Feb 2001 00:00:01 +0000</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title><![CDATA[Erinnerungsst&auml;tten im Landkreis Goslar]]></title>
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		<pubDate>Thu, 01 Feb 2001 00:00:01 +0000</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[themen]]></category>
		
		<keywords><![CDATA[erinnerungsst&auml;tten,goslar,rechenschaftsbericht,verein,bergbaumuseum,rammelsberg]]></keywords>

		<description><![CDATA[Unser zweites Anliegen ist die Schaffung von Erinnerungsst&auml;tten zur Zwangsarbeit und zum NS-Geschehen in Goslar...]]></description>
			<content><![CDATA[Unser zweites Anliegen ist die Schaffung von Erinnerungsst&auml;tten zur Zwangsarbeit und zum NS-Geschehen in Goslar, mit denen die bisherige Verdr&auml;ngung aufgebrochen und das lokale Wissen und Ge-Wissen um dieses dunkle Kapitel im Sinne der politischen Bildung bereichert wird.
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Nach dem gro&szlig;en Erfolg am Bergbaumuseum Rammelsberg, wo - ausgel&ouml;st durch unseren &ouml;ffentlichen Druck und mit Unterst&uuml;tzung des Nieders&auml;chsischen Ministerpr&auml;sidenten Sigmar Gabriel - eine eigene Ausstellungs-Abteilung zur Geschichte der Zwangsarbeit im Rammelsberg eingerichtet wurde, haben wir gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Spurensuche in der S&uuml;dharzregion und dem Kulturressort der Stadtverwaltung Goslar eine Erinnerungsst&auml;tte am ehemaligen Bahnhof Oker entwickelt und realisiert. 3400 v&ouml;llig entkr&auml;ftete H&auml;ftlinge der S&uuml;dharzer Konzentrationslager wurden am 8. April 1945 von Osterode aus &uuml;ber den Harz getrieben. Fast 100 wurden unterwegs von ihren SS-Wachen mit Genickschuss ermordet, zwei kamen noch auf dem Bahnhof Oker zu Tode. Ab hier ging der Transport mit der Bahn ins KZ Ravensbr&uuml;ck; von dort trieb sie die SS zu Fu&szlig; weiter nach Schwerin, wo die &uuml;berlebenden H&auml;ftlinge bis zum 3. Mai 1945 von amerikanischen und sowjetischen Soldaten befreit werden konnten. Eine kurze Schilderung dieser Ereignisse ist in der <a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/2"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/ex.gif" style="width:11px">&nbsp;Brosch&uuml;re "Von 'Dora' bis zum Bahnhof Oker: Das Wegzeichenprojekt Westharz und der Marsch des Lebens"</a> dargestellt; sie ist mittlerweile in 2. Auflage erschienen (beim Verein erh&auml;ltlich gegen Voreinsendung von 4,- &euro; in Briefmarken). 
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<img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/1-mouton.jpg" style="float:left;margin:4px;">Die <a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/documents/bhf-oker.pdf"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/ex.gif" style="width:11px">&nbsp;&uuml;bersichtstafel dieser Erinnerungsst&auml;tte, auf der die Route des Todesmarsches dargestellt ist (PDF)</a>, und eine Gedenkstele wurden im Rahmen des Wegzeichenprojektes am 23. April 2001 unter gro&szlig;er Beteiligung der &ouml;ffentlichkeit eingeweiht.
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Ein weiteres Vereinsprojekt war im Rahmen des Wegzeichenprojektes Harz die Einweihung der Gedenkstele an der ev.-luth. Trinitatis-Kirche in Braunlage in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Spurensuche in der S&uuml;dharzregion am Totensonntag, den 25.11.2001.
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Am 21. Juni 2002 weihten wir unseren <a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/3"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/ex.gif" style="width:11px">&nbsp;Gedenkstein am Standort des ehemaligen KZ-Lagers Goslar nahe dem Fliegerhorst Goslar</a> ein. In diesem Au&szlig;enkommando des KZ Buchenwald, das noch oft f&auml;lschlich dem Goslarer Stadtteil Hahndorf zugeordnet wird, wurden nachweislich zwei H&auml;ftlinge ermordet - die Widerstandsk&auml;mpfer Walter Kr&auml;mer und Karl Peix. Bereits 1979 kam der Vorschlag f&uuml;r einen solchen Gedenkstein von Herbert Giesecke - wir setzten diesen Vorschlag nun am 110. Geburtstag von Walter Kr&auml;mer in die Tat um. Den Stein finden Sie an der Grauh&ouml;fer Landwehr (Verbindungsstra&szlig;e Goslar - Hahndorf) unmittelbar an der Abzweigung Stapelner Stra&szlig;e (Bassgeige).
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Auf dem Goslarer Friedhof Hildesheimer Stra&szlig;e befinden sich zahlreiche Gr&auml;ber von ZwangsarbeiterInnen, die w&auml;hrend der NS-Diktatur in unserer Stadt umgekommen sind. Zwar k&uuml;mmert sich die Stadt Goslar um diese Grabst&auml;tten, doch weil die Gr&auml;ber schmucklos wirkten und um die aktive Erinnerungsarbeit in Goslar zu st&auml;rken, haben wir eine Initiative zur Pflege dieser Gr&auml;ber von Fr. Dr. L&ouml;ffler, Goslar, aufgegriffen und unterst&uuml;tzt; eine Fototafel von der Pflanzaktion am 9.11.2002 finden Sie hier.
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Den Bericht von unserer Jahreshauptversammlung 2002 aus der GZ vom 21.12.2002 finden Sie nachfolgend. 
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<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/1-GZ20021221.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/1-GZ20021221.jpg" style="width:100%">
<br><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/ex.gif" style="witdh:11px;float:right"><div style="font-size:11px;text-align:right;">Bild vergr&ouml;&szlig;ern</div></a><br> ]]></content>
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