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	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
	<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:21:00 +0200</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title><![CDATA[Spuren j&uuml;dischen Lebens in Bad Harzburg]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/102</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:21:00 +0200</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[themen]]></category>
				<keywords><![CDATA[harzburger front,ausstellung,vortrag,rede,veranstaltungsreihe,regionale geschichte,j&uuml;disches leben]]></keywords>

		<description><![CDATA[Do. 27. Oktober 2010, 19.00 Uhr, Vortrag und Gespr&auml;ch in der Wandelhalle Bad Harzburg]]></description> 
			<content><![CDATA[
<b>Markus Weber pr&auml;sentiert seine neuesten Forschungen</b><br><br>
Die Reihe der Veranstaltungen des Vereins "Spurensuche Harzregion" rund um die Ausstellung zur "Harzburger Front" wird am 27. Oktober 2010 fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Markus Weber zum Thema "Spuren j&uuml;dischen Lebens in Bad Harzburg". Ausgangspunkt der dem Vortrag zugrunde liegenden Nachforschungen war die Aussage ehemaliger j&uuml;discher B&uuml;rger Bad Harzburgs, dass sich mit der Tagung der sog. "Harzburger Front" im Oktober 1931 das Leben f&uuml;r Juden in Bad Harzburg zunehmend verschlechterte. Dabei kann auch auf neue Quellen zur&uuml;ckgegriffen werden, die bisher nicht beachtet wurden. Ausgew&auml;hlte Bilder unterst&uuml;tzen den Vortrag.<br><br>
Im Vortrag werden die Spuren j&uuml;dischen Lebens in Bad Harzburg ab dem 19. Jahrhundert verfolgt, als zunehmend j&uuml;dische Kurg&auml;ste den Harz als "Sommerfrische" aufsuchten und in Bad Harzburg das Hotel "Parkhaus" er&ouml;ffnet wurde, in dem die G&auml;ste nach j&uuml;dischen Speisevorschriften verpflegt wurden. Es werden solche Spuren verfolgt, die deutlich machen, dass j&uuml;dische G&auml;ste in Bad Harzburg willkommen waren, aber auch Spuren des Antisemitismus sind schon fr&uuml;h nachweisbar. Zudem wird der Bogen von den Auseinandersetzungen w&auml;hrend der Weimarer Republik &uuml;ber die Verdr&auml;ngung der Juden unter der nationalsozialistischen Herrschaft gespannt bis hin zur kurzen Phase, als in Bad Harzburg in der Nachkriegszeit ab 1946 noch einmal ein j&uuml;disches Erholungsheim betrieben wurde.
<br><br>
Die bei den Nachforschungen zu den j&uuml;dischen Spuren recherchierten Quellen werden dauerhaft in einem kommentierten Materialordner in der Ausstellung Platz finden und diese um ein weiteres Element bereichern.<br><br>
Nach dem Vortrag ist Gelegenheit zum Gespr&auml;ch. Zudem wird &uuml;ber neuere Entwicklungen im Zusammenhang der Ausstellung zur "Harzburger Front" informiert und debattiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der Wandelhalle. Der Eintritt ist frei.<br><br>
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/102-01.png"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/102-01.png" width="97%" style="margin:3px;"><br><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/ex.gif" style="width:11px;float:right"><div style="font-size:11px;text-align:right;">Bild vergr&ouml;&szlig;ern</div></a><br>
<small>Kommentar zur Ansichtskarte "Hotel Ernst August": Quelle: Privatbesitz<br>
Das Hotel "Herzog Ernst August" (vormals "Bellevue") - Ansichtskarte aus dem Jahr 1925: Das Geb&auml;ude mitten in der Stadt zwischen Lutherkirche und damaligem Rathaus hatte eine wechselvolle Geschichte. Bevor es 1921 in den Besitz von Max Ohrenstein &uuml;berging und vor allem von j&uuml;dischen G&auml;sten aufgesucht wurde, stand es auf den Listen antisemitischer H&auml;user, in denen Juden nicht willkommen waren. Im November 1938 war es Schauplatz brutaler &Uuml;bergriffe gegen den Betreiber und die G&auml;ste; anschlie&szlig;end wurde es arisiert. Zwischen 1946 und 1950 fanden hier &Uuml;berlebende aus den Konzentrationslagern Aufnahme, die im Erholungsheim zu Kr&auml;ften kommen sollten.</small>

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