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	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
	<pubDate>Thu, 01 Jul 2003 00:00:01 +0000</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title><![CDATA[Erinnerungsst&auml;tten an Unmenschlichkeiten des Nationalsozialismus im Landkreis Goslar ]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/11</link>
		<comments></comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2003 00:00:01 +0000</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
				<keywords><![CDATA[goslar,gedenken,gedenkst&auml;tten,landkreis,vienenburg,bad harzburg,braunlage,seesen,clausthal-zellerfeld]]></keywords>

		<description><![CDATA[Verein Spurensuche Goslar e.V., Wolfgang Janz, Erinnerungsst&auml;tten an Unmenschlichkeiten des Nationalsozialismus im Landkreis Goslar, Goslar 2003]]></description>
			<content><![CDATA[<b>Der Landkreis Goslar - eine &uuml;bersicht</b>
<br><br>
Der Landkreis Goslar in seiner heutigen Gestalt ist aus den drei nieders&auml;chsischen Gebietsreformen 1972, 1974 und 1977 hervorgegangen und dehnt sich in auff&auml;lliger Nord-S&uuml;d-Richtung &uuml;ber 964 Quadratkilometer aus. Er ist sowohl ein Harzkreis als auch ein Vorharzkreis. Der Waldanteil an seiner Gesamtfl&auml;che betr&auml;gt fast 60%. Gewerbe und Industrie sind im wesentlichen am Nordharzrand angesiedelt.
<br><br>
Seine mehr als 155 000 Einwohner weisen in Bad Harzburg und Goslar einen &uuml;berdurchschnittlichen Anteil von &auml;lteren Mitb&uuml;rgern - 65 Jahre und &auml;lter - aus.
<br><br>
Fremdenverkehr, Bildungsstandorte, Dienstleistungen, Gewerbe und Industrie sowie Land- und Forstwirtschaft pr&auml;gen das Erwerbsleben des Landkreises. Gro&szlig;e Teile der W&auml;lder liegen im Naturpark und Nationalpark Harz. Seit 1999 hat der Landkreis eine "eingleisige" Verwaltung. An seiner Spitze steht Landrat Peter Kopischke aus Seesen.
<br><br>
Der Landkreis Goslar umschlie&szlig;t verwaltungsm&auml;&szlig;ig zehn kommunale Einheiten mit folgenden Stadt- bzw. Ortsteilen: Bad Harzburg mit Bettingerode, B&uuml;ndheim, Eckertal, G&ouml;ttingerode, Harlingerode, Schlewecke und Westerode; Braunlage mit Hohegei&szlig;; Goslar mit Hahndorf, Hahnenklee-Bockswiese, Jerstedt und Oker; Langelsheim mit Astfeld, Bredelem, Lautenthal und Wolfshagen; Liebenburg mit Gro&szlig; und Klein D&ouml;hren, D&ouml;rnten, Heimerode, Hei&szlig;um, Klein Mahner, Neuenkirchen, Othfresen und Upen; Lutter a. Bbge. mit Hahausen, Nauen, Neuekrug, Rhode und Wallmoden (Bodenstein, Alt- und Neuwallmoden); Samtgemeinde Oberharz mit den Mitgliedsgemeinden Altenau und Clausthal-Zellerfeld einschlie&szlig;lich Buntenbock, Schulenberg und Wildemann; Sankt Andreasberg; Seesen mit Bilderlahe, Bornhausen, Engelade, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg, Mechtshausen, M&uuml;nchehof und Rh&uuml;den; Vienenburg mit Immenrode, Lengde, Lochtum, Weddingen, Wennerode, Wiedelah und W&ouml;ltingerode.
<br><br>
<b>Erinnerungsst&auml;tten und Gedenksteine im Kreisgebiet</b>
<br><br>
Wegen der Vielschichtigkeit der historischen Vergangenheit und seines Zusammenwachsens aus verschiedenen Gebietsteilen sind neun der zehn Kommunen gleichlautend schriftlich befragt worden, ob in ihrem "Einzugsbereich" Gedenkst&auml;tten und/oder -orte f&uuml;r die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft errichtet worden seien. Sie wurden au&szlig;erdem befragt, welchen "Charakter" (Stein, Tafel o.&auml;.m.) diese h&auml;tten, wer sie geschaffen habe, seit wann sie best&uuml;nden, wo sie sich bef&auml;nden, wer sie betreue, ob es Publikationen &uuml;ber sie g&auml;be und ob sie &ouml;ffentlich zug&auml;nglich seien.
<br><br>
Inzwischen haben alle geantwortet, allerdings mit unterschiedlicher Ausf&uuml;hrlichkeit und Bereitwilligkeit. Die Ergebnisse dieser Befragung sind - was das Auffinden der St&auml;tten betrifft - in alphabetischer Reihenfolge der Kommunen festgehalten worden und sollen das Wiederfinden und Erinnern erleichtern. Die Kommunen Liebenburg und Lutter a. Bbg. haben keinerlei derartige Erinnerungsst&auml;tten in ihren jeweiligen Einzugsbereichen. Auf eine umfassende Darstellung der Geschichte des Nationalsozialismus wird verzichtet und entsprechendes Grundwissen vorausgesetzt. Die Literaturhinweise k&ouml;nnen bei der Vertiefung helfen.
<br><br>
"Erblasten" des Landkreises Goslar sind - unter Einbeziehung der Stadt Goslar - aus seiner kurzen "braunen" Vergangenheit zum einen, dass die Stadt Goslar "Reichsbauernstadt" geworden war, vor deren Toren das "Reichsmusterdorf" Jerstedt lag. Ein besonderes Erbst&uuml;ck aus dieser Zeit ist, dass sich auf dem Friedhof Hildesheimer Stra&szlig;e noch immer die (bombastische) Grabst&auml;tte des Reichsbauernf&uuml;hrers Walther Darré befindet und gepflegt wird.
<br><br>
Die Ausbeutung von Fremd- und Zwangsarbeitern, insbesondere in der Montan- und H&uuml;ttenindustrie, z.B. im Rammelsberg, Goslars Schicksalsberg, in den Okerh&uuml;tten sowie den Firmen Gebr. Borchers/H.C. Starck und anderen Werken (dokumentiert in unserer Wanderausstellung "Gebt uns unsere W&uuml;rde wieder"), aber auch im Sprengstoffwerk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und in den Metallwerken Silberh&uuml;tte in Sankt Andreasberg, ist mit unterschiedlichem Kenntnisstand nachgewiesen und historisch aufgearbeitet. &uuml;ber das Schicksal der Juden, vor allem in der Stadt Goslar, haben Cramer und Lange lesenswerte Arbeiten ver&ouml;ffentlicht.
<br><br>
Durch Teile des Landkreises f&uuml;hrten zu Kriegsende einige Evakuierungsm&auml;rsche von H&auml;ftlingen und Gefangenen aus den Konzentrationslagern oder ihren Au&szlig;enstellen, die unmittelbar am Harzrand lagen, aber auch von weiter entfernt in den industriellen Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr liegenden KZ. Umfangreich sind die Kapitel in der Literatur, die sich mit der Verfolgung und Drangsalierung politisch Andersdenkender befassen. Die 2001 erschienene Chronik von Astfeld mag beispielhaft daf&uuml;r genannt werden.
<br><br>
Dank der tatkr&auml;ftigen Mithilfe aus den Kommunen des Landkreises konnte f&uuml;r diese Erinnerungsst&auml;tten eine Reihe Materialien zusammengetragen werden, die zugleich zum eigenen Weiterforschen nach den "Fu&szlig;spuren und Fingerabdr&uuml;cken" einer beklemmenden Zeit ermuntern m&ouml;chten. Erreicht werden soll aber ebenfalls, dass diese stummen Zeugen unr&uuml;hmlicher deutscher Geschichte in den drei&szlig;iger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts von Neugierigen und Interessierten aufgesucht werden. Sie "erz&auml;hlen" ihre eigene Geschichte selbst; Wegebeschreibungen dorthin befinden sich bei den einzelnen Orten.
<br><br>
<b>Bad Harzburg</b>
<br><br>
Die Stadt Bad Harzburg hat Opfer des Faschismus auf verschiedene Weise geehrt. Sie hat zum einen einigen ein Denkmal in Form von Stra&szlig;ennamen gesetzt:
<ul>
<li>im Stadtteil B&uuml;ndheim die Dr.-Heinrich-Jasper-Stra&szlig;e in Fortsetzung der Herzog-Julius-Stra&szlig;e.
<br>
<li>im Neubaugebiet Auf der Heide &ouml;stlich der Bahnlinie und westlich der Wester&ouml;der Stra&szlig;e den Geschwister-Scholl-Ring
<br>
<li>im Stadtteil Schlewecke zwischen Breite Stra&szlig;e und Herbrink die Pfarrer-Hackethal-Stra&szlig;e.
</ul>
Bad Harzburg hat dar&uuml;ber hinaus weitere Erinnerungsst&auml;tten geschaffen:
<ul>
<li>Auf dem Friedhof in Bad Harzburg direkt an der Geismarstra&szlig;e (im Bereich der Unterf&uuml;hrung der Schnellstra&szlig;e von der Ilsenburger Stra&szlig;e abzweigend) befindet sich am Haupteingang gleich links an der Mauer von Efeu umrankt eine am 20. 7. 1999 eingeweihte Schiefertafel (ca. 100 x 150 cm) mit der &uuml;berschrift Den Opfern der NS-Gewaltherrschaft zum Gedenken; es folgen untereinander die eingeritzten Namen Wilhelm Reupke, Max Ohrenstein, Dr. Max Cohn, Herbert Cohn, Josepha Goldstein, Else Szkolny, Margarete Szkolny, Daniel Bochenek, Jacob Bochenek, Rosel Bochenek, Arno Stoy, Ernst Casties, Adolf Dimmick, Christoph Hackethal, Sergant Hambel und Lt. Anthony Santomiery.
<br>
<li>Eine Gedenktafel aus Metallguss (ca. 40 x 60 cm) wurde am B&uuml;ndheimer Schloss links vom Haupteingang in Augenh&ouml;he zur Erinnerung an Oberstarzt Dr. Attwenger u.a. am 11. 10. 2001 angebracht; er hat gegen die offizielle Befehlslage die Stadt kampflos &uuml;bergeben und damit die T&ouml;tung Unschuldiger verhindert. Das B&uuml;ndheimer Schloss befindet sich in der Gest&uuml;tsstra&szlig;e 1 und ist heute eine h&auml;ufig genutzte Veranstaltungsst&auml;tte.
<br>
<li>Bereits am 3. 6. 1951 wurde am Rande des Ehrenfriedhofs f&uuml;r die Gefallenen des 2. Weltkrieges eine Steintafel mit der erhabenen Inschrift Den Opfern nationalsozialistischer Gewaltherrschaft angebracht.
</ul>
&uuml;ber das Schicksal der unter 1.) und 2.) genannten Personen wird in der im Jahr 2000 von Harald Meier und Kurt Neumann herausgegebenen Harzburger Chronik berichtet.
<br><br>
Kontakt
Stadt Bad Harzburg, Hauptabteilung, Herr Otte, Forstwiese 5, 38667 Bad Harzburg, Tel. 05322/74-120, Fax  74-278.
<br><br>
<b>Braunlage</b>
<br><br>
Die Stadt Braunlage hatte auf eine erste Anfrage hin zun&auml;chst jedwedes Vorhandensein von Gedenkst&auml;tten in Abrede gestellt. Erst auf gezieltes Nachfragen r&auml;umte sie ein, innerhalb ihrer Gemeindegrenzen &uuml;ber einen Gedenkort zu verf&uuml;gen. In den Holz verarbeitenden Betrieben und im Granitsteinbruch wurden sowohl Kriegsgefangene als auch Zwangsarbeiter aus Osteuropa eingesetzt.
<ul>
<li>In einem gr&ouml;&szlig;eren Artikel berichtete die Goslarsche Zeitung am Mittwoch, den 11. 9. 1996 ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Grabst&auml;tte der 61 sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter - auch Frauen, die in Braunlage auf dem Bergfriedhof an der Lauterberger Stra&szlig;e (B 27) beigesetzt wurden. Dort befindet sich auch ein Gedenkstein, allerdings in schlechtem Zustand. Die Stadt ist f&uuml;r die Pflege zust&auml;ndig und verantwortlich.
<br>
<li>Die Stadt Braunlage war eine der Stationen der Todesm&auml;rsche im April 1945 der KZ-H&auml;ftlinge aus dem Lager Mittelbau-Dora bei Nordhausen. Aus diesem Grunde wurde am Toten- oder Ewigkeitssonntag  26. 11. 2001 auf dem Gel&auml;nde der evangelischen Trinitatisgemeinde in Verbindung mit einem Gottesdienst durch die Harzer Spurensuche-Vereinigungen eine Erinnerungsstele aufgestellt;  solche zur Mahnung dienenden Stelen stehen im Rahmen des Wegzeichenprojektes Westharz bereits an verschiedenen Stellen. Das Kirchengel&auml;nde befindet sich mitten im Ort in der Herzog-Wilhelm-Stra&szlig;e.
</ul>
Kontakte
Stadt Braunlage, Postfach 1140, 38691 Braunlage, Ordnungsamt, Herr Langkabel, Tel. 05520/940-130, Fax 2229.
Kreisheimatpfleger Karl-G&uuml;nther Fischer, Dr.-Barner-Str. 2, 38700 Braunlage, Tel. 05520/581, Fax 05321/76-99409.
<br><br>
<b>Goslar</b>
<br><br>
Infolge ihrer etwas makabren "braunen" Vergangenheit im 20. Jahrhundert ("Reichsbauernstadt") weist die Stadt Goslar einige Gedenkst&auml;tten f&uuml;r die Opfer der Unrechtsherrschaft auf.
<ul>
<li>Mitten in der s&uuml;d&ouml;stlichen Altstadt, an der Ecke von Trollm&ouml;nch und Glockengie&szlig;er Stra&szlig;e, dort, wo w&auml;hrend des III. Reiches das sog. "Judenhaus" stand und nach dessen Abriss 1959 nun ein freier Platz ist, wurde am 9. 11. 1988 eine Tafel angebracht und eine Gr&uuml;nfl&auml;che gestaltet, welche die Erinnerung an die w&auml;hrend des Holocaust ermordeten Goslarer Mitb&uuml;rger mosaischen Glaubens wachhalten sollen.
<br>
<li>1997 wurde die auf dem Goslarer Friedhof Hildesheimer Stra&szlig;e befindliche Gedenkst&auml;tte f&uuml;r die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft neu gestaltet; die Faschismusopfer wurden von den Kriegsgr&auml;bern getrennt, der Stein Den Opfern der Gewaltherrschaft 1933 - 1945 wurde zu einem Gr&auml;berfeld in Feld IV umgesetzt und als Erinnerungsst&auml;tte gestaltet; zum Gr&auml;berfeld wurde eine Namenstafel geschaffen. (Den einfachsten Zugang zur Gedenkst&auml;tte findet man von der Stra&szlig;e Am Friedhof, an der Eisenbahnunterf&uuml;hrung von der Astfelder Stra&szlig;e abzweigend).
<br>
<li>Am Montag, den 23. 4. 2001 wurde am Bahnhof Oker (heutiges Jugendzentrum "Gleis 95"), dem Harzer Endpunkt des "Gro&szlig;en Todesmarsches" vom KZ Mittelbau-Dora &uuml;ber den Harz, eine Gedenkstele mit Begleittafel der &ouml;ffentlichkeit &uuml;bergeben; begleitend dazu erschien die Spurensuche-Schrift Von "Dora" bis zum Bahnhof  Oker: Das Wegzeichenprojekt Westharz und der Marsch des Lebens.
<br>
<li>Am Freitag, den 21. 6. 2002 wurde in Anwesenheit von B&uuml;rgermeister R&uuml;diger Wohltmann, einigen Mitgliedern des Rates der Stadt Goslar, dem Kommandeur des benachbarten Fliegerhorstes, interessierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern sowie Mitgliedern des Vereins Spurensuche Goslar e.V. der j&uuml;ngste Goslarer Gedenkstein eingeweiht. Er steht an der Einm&uuml;ndung der Stapelner Stra&szlig;e in die Grauh&ouml;fer Landwehr auf dem Flurst&uuml;ck "Magdeburger Kamp" und soll daran erinnern, dass sich auf dem Gel&auml;nde &uuml;ber zwei Jahre ein Au&szlig;enkommando des Konzentrationslagers Buchenwald befand. Eine metallene Platte gibt &uuml;ber den Sachverhalt Auskunft; die H&auml;ftlinge mussten u.a. auf dem nahe gelegenen Fliegerhorst und in der Sandgrube Hahndorf Zwangsarbeit leisten.
</ul>
An etlichen Stellen in der Kernstadt weisen Tafeln an Hausw&auml;nden auf die Leiden von vor allem j&uuml;dischen Mitb&uuml;rgern in Goslar w&auml;hrend des III. Reiches hin
<br><br>
Weitere Erinnerungsst&auml;tten gibt es in zwei weiteren Goslarer Ortsteilen:
<ul> 
<li>Hahndorf: Auf dem Friedhof der Kirchengemeinde an der F&ouml;rsterbergstra&szlig;e im Eingangsbereich  gegen&uuml;ber der Schmiedestra&szlig;e ist an einer St&uuml;tzmauer links gegen&uuml;ber der Aussegnungshalle eine Schieferplatte (40 x 80 cm) mit eingekerbten und farbig hervorgehobenen Schriftzeichen angebracht, deren Text lautet:
<br>
Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft
<br>
Walter Kr&auml;mer		6. 11. 1941
<br>
Karl Peix		6. 11. 1941
<br>
Henry Jens S&ouml;rensen	20. 10. 1944
<br>
<li>Jerstedt: Etwas abseits gelegen, im Neubaugebiet &ouml;stlich der Hahndorfer Stra&szlig;e", von Hahndorf kommend erste Stra&szlig;e links Hermann-L&ouml;ns-Weg,  abbiegend bis Ecke Hugo-Remmert-Stra&szlig;e, ist im Eckbereich links eine Gr&uuml;nanlage gestaltet, in der sich ein ca. 1,20 m hoher Findling mit der Inschrift VERGESST NICHT DIE OPFER DER WILLK&uuml;R UND GEWALT befindet. Die Buchstaben sind eingeritzt und mit schwarzer Farbe nachgezogen; an der rechten Seite ist ein Kreuz aus Stacheldraht modelliert. Die Anlage ist gepflegt und gut sichtbar.
</ul>
Weiterhin widmet nunmehr auch das Rammelsberger Bergbaumuseum in der umfangreichen und vielschichtigen Darstellung seiner &uuml;ber 1000j&auml;hrigen Geschichte eine museumsp&auml;dagogisch gut aufgearbeitete Abteilung der &ouml;rtlichen Problematik der Zwangsarbeiter im Goslarer Bergbau zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft.
<br><br>
Kontakte<br>
Stadt Goslar, Fachbereich Kultur- und Stadtgeschichte, Rosentorstra&szlig;e 27, 38640 Goslar, Dr. Heidi Roch-St&uuml;bler, Tel. 05321/75 78 11, Fax 75 78 75.<br>
Verein Spurensuche Goslar e.V., Vorsitzender Frank Jacobs, Oberer Triftweg 1, 38640 Goslar, Tel. 05321/41387, Fax 41347.<br>
Wolfgang Janz, Wasserstra&szlig;e 15, 38644 Goslar-Hahndorf, Tel./Fax 05321/81429.<br>
Landkreis Goslar, Referat 12, Dieter Hunstock, Postfach 2020, 38610 Goslar/Harz, Tel. 05321/76-251, Fax 76-99251.<br>
<br><br>
<b>Langelsheim</b>
<br><br>
In Langelsheims Industrie- und Gewerbebetrieben arbeiteten &uuml;ber 1000 Menschen w&auml;hrend des 2. Weltkrieges als Fremd- oder Zwangsarbeiter.
<br><br>
Auf dem Langelsheimer Friedhof finden sich zwei Hinweise:
<ul>
<li>Am westlichen Eingang des Friedhofs steht rechts vor den Gr&auml;bern der Gefallenen im leichten Halbbogen ein steinernes Ehrenmal mit zwei Metallgussplatten, rechts Zum Ged&auml;chtnis der Opfer von Recht und Freiheit 1933 - 1945.
<br>
<li>Am Zaun an der Nordseite, ca. 200 m entfernt vom Ehrenmal, liegt am Rande des Friedhofs ein Massengrab f&uuml;r verstorbene ZwangsarbeiterInnen, die im April 1945 zu Tode kamen, acht in sieben Grabstellen, Pflegezustand d&uuml;rftig, an Kopf- und Fu&szlig;ende Heckeneinfassung, schlichte und auf einem Betonsockel stehende Holzkreuze mit Namen und Daten.
</ul>
Kontakte<br>
Stadt Langelsheim, Hauptamt, Herr Lobach, Harzstr. 8, 38685 Langelsheim, Tel. 05326/50-471, Fax 50-477.<br>
Renate Ristig, Innersteallee 21, 38685 Langelsheim, Tel. 05326/3435.<br>
<br><br>
<b>Samtgemeinde Oberharz</b>
<br><br>
Die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld war im April 1945 der Kreuzungspunkt zweier Todesm&auml;rsche:
<ul>
<li>Bad Gandersheim - Bad Grund - Clausthal-Zellerfeld - Braunlage - Elend - Wernigerode (Todesmarsch von Bad Gandersheim)
<br>
<li>Osterode - Clausthal-Zellerfeld - Schulenberg - Oker (Todesmarsch von Mittelbau-Dora).
</ul>
Vier Gedenkstelen des Wegzeichenprojektes Westharz sollen daran erinnern:
<ul>
<li>Vor der Kirche in Clausthal (Nr. 4, Marsch Dora), Adolf Roemer-Stra&szlig;e, mitten im Ort
<br>
<li>Zwischen Zellerfeld und Schulenberg (Nr. 5, Marsch Dora), Parkplatz Mittelberg
<br>
<li>Vor der Zellerfelder Kirche (Nr. 12, Marsch Bad Gandersheim)
<br>
<li>Am Gedenkort "Hirschler Brink" an der B 242, Ortsausgang Richtung Braunlage (Nr. 13, Marsch Bad Gandersheim).
</ul>
Das KZ-Denkmal Hirschler Brink ist eingez&auml;unt und liegt unmittelbar an der B 242 au&szlig;erhalb des Ortes, in Richtung Braunlage fahrend linker Hand. Auf einem fast mannshohen Findlingsstein ist eine gitterf&ouml;rmige Metallplatte angebracht, deren Text daran erinnert, dass an dieser Stelle KZ-H&auml;ftlinge des Todesmarsches grundlos erschossen wurden.
<br><br>
Ehrenst&auml;tten f&uuml;r Polen und Ungarn sind auf dem Friedhof in Clausthal geschaffen worden.
<br><br>
Die bei den Pfauenteichen in der N&auml;he des Dorotheer Zechenhauses, 150 m von der B 241 kurz vor der Einm&uuml;ndung in die B 242, befindliche Kriegsgr&auml;berst&auml;tte nennt der Volksmund "Russenfriedhof", weil hier bei einem Luftangriff im Oktober 1944 insgesamt 44 zu Tode gekommene russische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter des Werkes Tanne beigesetzt wurden. Zwei Obelisken weisen auf das Geschehen hin und halten die Namen der Opfer in kyrillischer und lateinischer Schrift fest. Die Fl&auml;che ist dreieckig angelegt und von einer zwei Meter hohen Buchenhecke umgeben.
<br><br>
Der "Russenfriedhof" ist beim N&auml;herkommen nicht gleich als solcher zu erkennen. Das Areal wird extensiv gepflegt, ist aber schwer zu finden, wenn &uuml;berhaupt. Es sollte zuk&uuml;nftig durchgestaltet werden und eine andere Bezeichnung erhalten als die einer "Kriegsgr&auml;berst&auml;tte", was falsche Assoziationen ausl&ouml;st. Diese Ruhest&auml;tte sollte den Pflegezustand bekommen wie die Fl&auml;che auf dem Clausthaler Friedhof an der Burgst&auml;tter Stra&szlig;e, die man mit dem gro&szlig;en "Kreuz 1945" zum Gedenken an die Ziviltoten der Luftangriffe eingerichtet hat.
<br><br> 
Kontakt<br>
Samtgemeinde Oberharz, Postfach 1052, 38668 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323/931-105, Fax 05323/931-99105, Frau Ute Berndes.
<br><br>
<b>Sankt Andreasberg</b>
<br><br>
Die Bergstadt Sankt Andreasberg spricht von zwei von ihr betreuten Gedenkst&auml;tten f&uuml;r die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft:
<ul>
<li>Ehrenteil auf dem ev.-luth. Friedhof mit 130 angelegten Gr&auml;bern (davon 20 aus der Zeit des 1. Weltkrieges), Pflege der St&auml;tte durch die Stadt, die daf&uuml;r seit 1951 Landesmittel erh&auml;lt.
<br>
<li>13 Kriegsgr&auml;ber im Park der Rehberg-Klinik, von den dortigen Mitarbeitern gepflegt.
</ul>
Beide Parkanlagen sind der &ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich. Der Friedhof befindet sich innerorts zwischen den Stra&szlig;enz&uuml;gen Sch&uuml;tzenstra&szlig;e/Schulstra&szlig;e und Gl&uuml;ckauf-Weg, nicht weit entfernt von der Kirche und der Stadtverwaltung; die Rehberg-Klinik liegt au&szlig;erhalb Sankt Andreasbergs und ist &uuml;ber die Braunlager Stra&szlig;e zu erreichen.
<br><br>
Nach Durchsicht der Gr&auml;berliste kommt man zu einem etwas differenzierteren Ergebnis. Die allermeisten dieser Grabstellen entpuppen sich als solche von Soldaten verschiedenster Waffengattungen, die in den letzten Tagen des Krieges bei den K&auml;mpfen um die "Festung Harz" den Tod fanden und hier bestattet wurden. Die Suche nach Spuren von Menschen, die zwangsweise hierher verschleppt und durch Arbeit ausgebeutet wurden, gestaltet sich schon schwieriger. Auch die Gr&auml;berliste - ansonsten korrekt gef&uuml;hrt - gibt wenig Ausk&uuml;nfte. Einiges l&auml;sst sich jedoch herauslesen: Bei sechs Toten in den Gr&auml;bern 146, 150, 151 und 156 bis 158 sind sowohl die Namen der Toten als auch die Nationalit&auml;t unbekannt, Todesdatum 14. 4. 1945. Es waren offensichtlich keine Wehrmachtsangeh&ouml;rigen, sonst w&auml;re "Soldat", "Volkssturmmann" oder "OT-Mann" vermerkt worden.
<br><br>
Recht ausf&uuml;hrlich sind die Angaben f&uuml;r Ilja Radonow in Grab Nr. 944. Er war russischer Kriegsgefangener, geboren am 15. 8. 1921 in Wolokomsk, geh&ouml;rte zum Arbeitskommando 3547 und starb am 26. 5. 1944. Bekannt ist auch, dass der Hilfswillige der Deutschen Wehrmacht, der in Grab Nr. 80 beigesetzte Sergei Amosow, am 7. 10. 1924 in Leningrad (heute St. Petersburg) geboren wurde und nicht einmal 21j&auml;hrig kurz nach Kriegsende am 19.7.1945 verstarb, offensichtlich als Folge von Verletzungen, die er sich w&auml;hrend des Krieges zugezogen hatte.
<br><br>
Namen, Geburtstag und -ort sowie das Todesdatum sind von sechs Menschen festgehalten worden, die allgemein als "Arbeiter" bezeichnet werden. Auch sie waren zumeist sehr jung, als sie verstarben; das Lebenslicht von Alexandra S. verlosch einen Tag nach ihrem 19. Geburtstag. Wieviele Zukunftstr&auml;ume sind damit zu Grabe getragen worden! Diesen jungen Menschen war es nicht verg&ouml;nnt, leben zu d&uuml;rfen:
<br><br>
<b>Boris Dolbin (Grab 900), geboren am  7. 8. 1920 in Selenij. Pot., verstorben am 22. 3. 1943.
<br><br>
Alexandra Sawgorownja (Grab 938), geboren am 5. 12. 1924 in Majorowsk, verstorben am 6. 12. 1943 (Nikolaustag).
<br><br>
Valentina Mosgowa (Grab 967), geboren 1917 in Stezkika, verstorben am 29. 1. 1944.
<br><br>
Luca Iltjutschik (Grab 969), geboren 1900 in Kukiminschy, verstorben am 15. 3. 1944.
<br><br>
Maria Mizaj (Grab 1), geboren am 25. 2. 1925 in Polewaja, verstorben am 12. 6. 1944.
<br><br>
Dimitri Kriwtschenko (Grab 84), geboren am 5. 10. 1924 in Rastow, verstorben am 21. 03. 45.
</b><br><br>
Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich hier - jedenfalls zum Teil - um ZwangsarbeiterInnen der Metallwerke Silberh&uuml;tte handelte.
<br><br>
Kontakt<br>
Bergstadt Sankt Andreasberg, Postfach 40, 37442 Sankt Andreasberg, Herr Metzger, Tel. 05582/803-0, Fax 803-16.
<br><br>
<b>Seesen</b>
<br><br>
Im Bereich der Stadt Seesen gibt es drei Gedenkorte, die alle schon sehr lange bestehen. Sie wurden bereits unmittelbar in den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg, als es noch ein selbst&auml;ndiges Land Braunschweig gab, eingerichtet und an die &ouml;ffentlichkeit &uuml;bergeben. Zwei befinden sich im Zentrum der Kernstadt und eins im Stadtteil M&uuml;nchehof:
<ul>
<li>Gedenkstein (viereckige S&auml;ule) f&uuml;r die in der sogenannten "Reichskristallnacht" zerst&ouml;rte Synagoge am Jacobsonplatz (ehem. Jacobsonschule), 1946 eingeweiht; der Text lautet:
<br><br>
HIER STAND<br>
DIE SYNAGOGE DER<br>
J&uuml;DISCHEN GEMEINDE SEESEN<br>
WELCHE AM 9. NOV. 1938<br>
FREVELHAFT ZERST&ouml;RT<br>
WORDEN IST<br><br>
<li>Gedenkstein (viereckige S&auml;ule) f&uuml;r den ermordete Sozialdemokraten Heinrich Jasper am Dr.-Heinrich-Jasper-Platz, 1946 eingeweiht. Unter einem aus dem Stein gehauenen und mit einem Eichenkranz umrankten Portrait des Geehrten steht zu lesen:
<br><br>
HEINRICH JASPER<br>
MINISTERPR&auml;SIDENT<br>
DES LANDES<br>
BRAUNSCHWEIG<br>
1875 - 1945<br>
<br><br>
Auf dem Sockel ist zu lesen:
<br><br>
ER GAB SEIN LEBEN<br>
F&uuml;R FREIHEIT UND RECHT<br>
</ul>
Beide Pl&auml;tze liegen in der Stadtmitte, verbunden durch die Jacobsonstra&szlig;e.
<ul>
<li>Findlingsblock auf dem Friedhof in M&uuml;nchehof als Gedenkstein an den Todesmarsch aus dem KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen im April 1945, 16. 9. 1946, Inschrift englisch und deutsch, auf der Umfassungsmauer in 4 weiteren Sprachen:
<br><br>
IN MEMORY OF OUR  23 FORMER PRISONERS<br>
FROM DORA-NORDHAUSEN<br>
CONCENTRATION CAMP VICTIMS<br>
OF NAZI GERMANY<br>
THE COMMITTEE<br>
DEN 23 UNBEKANNTEN EHEMALIGEN<br>
H&auml;FTLINGEN DES KONZENTRATIONSLAGERS<br>
DORA-NORDHAUSEN<br>
OPFER DES HITLER-REGIMES<br>
COMITEE DER KZ-KAMERADEN<br>
</ul>
Nach Information des B&uuml;rgermeisters Hubert Jahns hatte man diesem Stein w&auml;hrend der NS-Zeit eine andere Verwendung zugedacht. Der Ortsrat von M&uuml;nchehof will versuchen, zusammen mit der Stadt Seesen und dem Volksbund Deutscher Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge in den Jahren 2003/2004 eine Renovierung der Gedenkst&auml;tte zu erreichen.
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Kontakt<br>
Stadt Seesen, Museum, Herr Orend, Marktstr. 1, 38723 Seesen, Tel. 05381/48891, Fax 75261.
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<br>Vienenburg<br>
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Am Ende der Heilerstra&szlig;e (von Stadtmitte kommend erste Stra&szlig;e rechts abbiegend von der Goslarer Stra&szlig;e,  unmittelbar nach dem Bahn&uuml;bergang) in der N&auml;he des Naherholungsgebietes Vienenburger See steht freistehend und gut sichtbar ein etwa 1,50 m hoher, unregelm&auml;&szlig;ig naturbelassener Granitstein mit Metallplatte (60 x 80 cm) auf der dem Weg zugewandten Seite; die erhabenen Buchstaben zeigen folgende Inschrift:
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DIE W&uuml;RDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR.<br>
STADTRAT VIENENBURG ANNO 1988<br>
WIR GEDENKEN ALLER B&uuml;RGER AUS<br>
VIENENBURG, IMMENRODE, LENGDE,<br>
LOCHTUM, WIEDELAH UND WEDDINGEN,<br>
DIE AB 1933 WEGEN IHRER GESINNUNG<br>
VERHAFTET, MISSHANDELT UND<br>
&ouml;FFENTLICH GEDEM&uuml;TIGT WURDEN<br>
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Kontakt<br>
Stadtverwaltung Vienenburg, Goslarer Stra&szlig;e 9, 38690 Vienenburg, Tel. 05324/88-0, Fax 88-91.
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<b>Literatur</b>
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<li>Arbeitsgemeinschaft Spurensuche in der S&uuml;dharzregion & Verein Spurensuche Goslar: Das Wegzeichenprojekt Westharz und der Marsch des Lebens.- 2. Aufl., Eigenverlag, Goslar und Osterode 2002
<li>Baranowski, F.: Geheime R&uuml;stungsprojekte in S&uuml;dniedersachsen und Th&uuml;ringen w&auml;hrend der NS-Zeit.- Mecke Druck, Duderstadt 1995
<li>Braedt, M., H&ouml;rseljau, H., Jacobs, F. & Knolle, F.: Die Sprengstoffabrik "Tanne" in Clausthal-Zellerfeld. Geschichte und Perspektive einer Harzer R&uuml;stungsaltlast.- 2. Aufl., Papierflieger, Clausthal-Zellerfeld 1999
<li>Braedt, M., H&ouml;rseljau, H., Jacobs, F. & Knolle, F.: Zur Geschichte der "Entsorgungspfade" der toxischen Abw&auml;sser der Sprengstoffabrik "Tanne" in Clausthal-Zellerfeld.- Unser Harz 47, H. 2, 1999
<li>Cramer, H.D.: Das Schicksal der Goslarer Juden 1933 - 1945.- Selbstverlag des Geschichtsvereins Goslar, Goslar 1986
<li>de Haan, H. & Sattler, R.: Fl&ouml;tenspiel und Totentanz.- Julius Brumby, Goslar 2000
<li>Hoffmann, O. & Paprotny, R.: Was bleibt? Die Arbeit der Rammelsberger Bergleute von 1800 bis 1988.- Preussag, Hannover 2000
<li>Jacobs, R.: Terror unterm Hakenkreuz. Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.- Steidl, G&ouml;ttingen 2000
<li>Kleinw&auml;chter, G.: Astfeld im 20. Jahrhundert.- Nordharzer Druckerei Krause KG, Goslar 2001
<li>Knolle, F.: Zum nationalsozialistischen Lagersystem im Westharzgebiet - ein oft verdr&auml;ngtes St&uuml;ck Industrie- und Heimatgeschichte.- Unser Harz 45, H. 6, 1997
<li>Knolle, F.: Die Metallwerke Silberh&uuml;tte - ein ehemaliger R&uuml;stungsstandort in St. Andreasberg.- Unser Harz 49, H. 2, 2001
<li>Knolle, F. Die Metallwerke Odertal GmbH - ein NS-R&uuml;stungsbetrieb im Sperrluttertal bei Bad Lauterberg.- Rund um den Hausberg 75, Nr. 1, Bad Lauterberg 2003
<li>Lange, H.-G.: Die Geschichte der Juden in Goslar.- Selbstverlag des Geschichtsvereins, Goslar 1994
<li>Meier, H. & Neumann, K.: Harzburg - Chronik einer Stadt.- Lax, Hildesheim 2000
<li>Mouton, A.: Unverhoffte Wiederkehr aus dem Harz.- Julius Brumby, Goslar 1999
<li>Sattler, R. & Paul, J.: Schatten der Shoah.- Papierflieger, Clausthal 1993
<li>Schyga, P.: Goslar 1918 - 1945.- Verlag f&uuml;r Regionalgeschichte, Bielefeld 1999
<li>Verein Spurensuche Goslar e.V.: Dem Vergessen Einhalt gebieten.- Eigenverlag, Goslar 1998
<li>Verein Spurensuche Goslar e.V.: "Gebt uns unsere W&uuml;rde wieder" - Kriegsproduktion und Zwangsarbeit in Goslar 1939 - 1945.- Goslar 1999
<li>V&ouml;gel, B.: Zwangsarbeit  am Rammelsberg.- Der Rammelsberg, Tausend Jahre Mensch-Natur-Technik, Bd. 1, S. 238 - 255, Verlag Goslarsche Zeitung
<li>V&ouml;gel, B. (Hg.): System der Willk&uuml;r.- Rammelsberger Forum 1, Verlag Goslarsche Zeitung, Goslar 2002
<li>Wysocki, G.: Die Geheime Staatspolizei im Lande Braunschweig.- Campus, Frankfurt/M. 1997 
</ul>]]></content>
		</item>
	</channel>
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