<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">

<channel>
    <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
    <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
    <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
    <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 09:38:00 +0100</pubDate>
    <generator></generator>

    <language>de-de</language>
    <item> 
        <title><![CDATA["Und dann fangen wir von vorne an"]]></title>
        <link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/128</link>
        <comments></comments>
        <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 09:38:00 +0100</pubDate>

        <creator>PV</creator>
        
        <category><![CDATA[themen]]></category>
                <keywords><![CDATA[harzburger front,bergmann,vortrag,film,biografie]]></keywords>
        <description><![CDATA[Aus dem Leben des 96-j&auml;hrigen deutschen j&uuml;dischen kritischen Kommunisten Prof. Theodor Bergmann. Film und Gespr&auml;ch. <b>Mi. 11. Juli 2012 18. 00 Uhr Wandelhalle Bad Harzburg</b>]]></description> 
            <content><![CDATA[
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/128-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/128-01.jpg" width="50%" style="float:left;margin:3px;"></a>
Prof. Theodor Bergmann. Film und Gespr&auml;ch.<br> <b>Mi. 11. Juli 2012 18. 00 Uhr Wandelhalle Bad Harzburg</b><br><br>Am 7. M&aumlrz 1933, f&uuml;nf Tage nach seinem Abitur und zwei
Tage nach den "Wahlen" vom 5. M&auml;rz verlie&szlig; der 17-
j&auml;hrige Jude Theodor Bergmann morgens in aller Fr&uml;he
fluchtartig Berlin. Die Gestapo war der 10-k&ouml;pfigen
Familie auf den Fersen. Der Vater war Rabbiner, seine
Br&uuml;der in der SPD oder wie er in der KPD-Opposition um
die Zeitung Gegen den Strom.<br><br>
Seine Flucht f&uuml;hrte den ihn nach Pal&auml;stina. Bis 1936 lebte
und arbeitete er dort am Aufbau einer j&uuml;dischen
Staatsexistenz, bevor er 1936 nach Europa zur&uuml;ckkehrte.<br>
In der Tschechoslowakei versuchte er neben seinem
Studium der Agrarwissenschaft den Widerstand gegen
Hitler zu organisieren. Sofort nach dem M&uuml;nchener
Abkommen verlie&szlig; der das Land, strandete in Schweden,
wo er bis 1946 in der Landwirtschaft t&auml;tig war. Viele
seiner Familienangeh&ouml;rigen und Freunde fielen der NS-Vernichtungsmaschinerie
zum Opfer
Theodor Bergmann kehrte 1946 nach Deutschland
zur&uuml;ck, um nach der Befreiung vom Nationalsozialismus
f&uuml;r seine politischen Ziele zu ringen. "Ich blieb lieber im
Westen im Kapitalismus als im Osten, wo der Stalinismus
kommandierte."<br><br>
Nach verschiedenen Anstellungen im Agrarbereich ging
er an die Universit&auml;t Stuttgart/Hohenheim, promovierte
1955 und war von 1973-1988 Professor f&uuml;r Agrarpolitik.
Zahlreiche Forschungs- und Beratungsreisen f&uuml;hrten ihn
und seine Frau K&auml;the in alle Regionen der Welt.
Theo Bergmann versteht sich bis heute als ein "kritischer
Kommunist". Die Geschichte der Verlierer, der Verfemten
und Verfolgten zu schreiben, ihre Verdienste und Irrt&uuml;mer
im Ringen um eine bessere Gesellschaft nicht ins
Vergessen geraten zu lassen, ist ein zentrales Anliegen
seiner immer noch unerm&uuml;dlichen Arbeit.<br><br>
Seit Jahrzehnten tritt er in Wort und Tat gegen Antisemitismus von rechts und links f&uuml;r das
Recht des j&uuml;dischen Volkes auf seine staatliche Existenz in Israel ein.<br><br>
Im Gespr&auml;ch mit dem Publikum beantwortet Prof. Dr. Theodor Bergmann Nachfragen und
kritische Anmerkungen:<br>
Moderation: Dr. Peter Schyga, Hannover<br>
Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt des Vereins Spurensuche Harzregion und der Loccumer Initiative
kritischer WissenschaftlerInnen, unterst&uuml;tzt von der KVHS Goslar.

<br>




]]></content>
        </item>
    </channel>
</rss> 
