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    <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
    <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
    <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
    <pubDate>Fri, 22 Jun 2012 22:55:00 +0100</pubDate>
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    <language>de-de</language>
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        <title><![CDATA[Aufstieg, Machteroberung, Machtsicherung der NSDAP in
Wernigerode – einige aktuelle Forschungsergebnisse]]></title>
        <link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/132</link>
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        <pubDate>Fri, 22 Jun 2012 22:55:00 +0100</pubDate>

        <creator>PV</creator>
        
        <category><![CDATA[themen]]></category>
                <keywords><![CDATA[gedenkstätte,wernigerode,vortrag,nsdap,machteroberung]]></keywords>
        <description><![CDATA[Einladung zum Vortragam Dienstag, dem 3.Juli 2012 um 19.00 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte am Veckenstedter Weg, Wernigerode]]></description> 
            <content><![CDATA[
Förderkreis Mahn- und Gedenkstätte
Veckenstedter Weg<br><br>

im Geschichts- und Heimatverein
Wernigerode e. V.<br><br>

Wernigerode, 2012-06-21<br><br>
<br><br>
<b>Einladung</b><br><br>

zum Vortrag mit anschließendem Gespräch mit Dr. Peter Schyga, Historiker aus
Hannover zum Thema
<br><br>
<b>Aufstieg, Machteroberung, Machtsicherung der NSDAP in
Wernigerode – einige aktuelle Forschungsergebnisse</b>
<br><br>
am Dienstag, dem 3.Juli 2012 um 19.00 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte am
Veckenstedter Weg
<br><br>
Mit 8.376 (53%) von 15.739 abgegebenen Stimmen hatten die Wählerinnen und Wähler
in Wernigerode bei den Reichstagswahlen am 5 März 1933 Hitler und seiner NSDAP ihre
Zustimmung demonstriert. Die demokratisch-republikanischen und kommunistischen Kräfte
waren geschlagen, verfolgt, marginalisiert.
Bürgermeister v. Fresenius begrüßte das Hissen der Hakenkreuzfahne auf allen öffentlichen
Gebäuden.<br><br>
Wenige Tage später, am 1. April 1933, meldete die Wernigeröder Zeitung,
das „Heimatblatt für alle national und christlich denkenden Einwohner“ den ersten
Schritt im Verfolgungsmarathon gegen die Juden. Wie es NSDAP-Kreisleiter Opdenhoff
formulierte: „Wann hängt der erste Jude in Wernigerode?“
<br><br>
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/132-01.png"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/132-01.png" width="98%"></a>
<br><br>
Allzu wenig wissen wir noch heute über diese Zeit. Wertvolle Forschungen zur Verfolgung
der jüdischen Familien der Stadt, zu Verfolgung und Widerstand allgemein oder zur Politik
der SPD drohen mangels eines tieferen Blicks in das Geschehen der Zerstörung von Weimar
und der Durchsetzung der NS-Diktatur zu verblassen.
Seit etlichen Wochen forscht Peter Schyga im Stadtarchiv, Bibliotheken und anderen
<br><br>
Archiven im Rahmen einer Auftragsarbeit zur Familie und dem Betrieb Russo über politische
und soziale Geschichte der Stadt in den ersten vier Dekaden des letzten Jahrhunderts.<br>
Erste Ergebnisse und Einsichten, die er präsentieren wird, sollten Ansporn sein, dieses Kapitel
der Stadtgeschichte intensiv zu erarbeiten.
<br><br>
Gez. Hoffmann<br>
Vorsitzender des Förderkreises<br><br>
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