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    <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
    <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
    <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
    <pubDate>Mon, 04. Mar 2013 15:03:00 +0100</pubDate>

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        <title><![CDATA[Veranstaltung: Deutschland und Bad Harzburg 1933 - Die Zerst&ouml;rung der demokratischen Republik.]]></title>
        <link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/134</link>
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        <pubDate>Mon, 04. Mar 2013 15:03:00 +0100</pubDate>

        <creator>PV</creator>
        
        <category><![CDATA[themen]]></category>
                <keywords><![CDATA[bad harzburg,demokratie,veranstaltung,peter,schyga, haus der kirche]]></keywords>
        <description><![CDATA[Veranstaltung des Vereins Spurensuche Harzregion am 9. April 2013, 18.30 Uhr Haus der Kirche, Luthergemeinde (Lutherstr. 7)]]></description> 
            <content><![CDATA[
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/134-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/134-01.jpg" style="float:left;margin:3px;width:60%;"></a><br>
Zur Reichstagswahl am 5. M&auml;rz 1933 str&ouml;mten 92 Prozent der Wahlberechtigten des Amtsbezirks Harzburg zur Urne. Der NSDAP unter Ortsgruppen- f&uuml;hrer Hermann Berndt gaben 6.040 Menschen ihre Stimme und Unterst&uuml;tzung. Zusammen mit den 1.008 Voten f&uuml;r die antirepublikanisch-rechtsnationalistische Kampffront Schwarz-Wei&szlig-Rot erhielten sie damit eine &uuml;berw&auml;ltigende Zustimmung. Wenig sp&auml;ter wurde dies Ergebnis als Votum f&uuml;r die neue Stadtverordnetenversammlung &uuml;bertragen.
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Die "Entscheidungsschlacht" mit einer "f&uuml;r lange Zeit" letzten Wahl sei gekommen, kommentierte die Harzburger Zeitung schon zwei Tage zuvor. Doch eine Entscheidung der politischen und wirtschaftlichen Eliten f&uuml;r ein Regime Hitler war schon Monate vorher gefallen. Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspr&auml;sident Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 und der schnellen Vereidigung des Kabinetts der "nationalen Front" am Tag darauf waren die entscheidenden Weichen f&uuml;r eine Diktatur der NS-Bewegung gestellt. <br><br>
Rasch (am 28. Februar) wurden die verfassungsm&auml;ßigen Grundrechte durch Notverordnungen des Reichspr&auml;sidenten Hindenburg au&szlig;er Kraft gesetzt: Freiheit der Person, Meinungs-, Presse-, Vereinigungs-, Versammlungsfreiheit, Post- und Fernmeldegeheimnis, Unverletzlichkeit von Eigentum und Wohnung galten nicht mehr. Durch die nun erm&ouml;glichte Schutzhaft (ohne richterliche Kontrolle) wurden allein in Preu&szlig;en bis Mitte M&auml;rz etwa 10.000 Personen verhaftet.<br><br>
In Stadt und Amtsbezirk wurden politische Gegner von der SA und der neu eingerichteten Hilfspolizei verfolgt und eingekerkert. Einrichtungen der Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschaften &uuml;berfallen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Reupke wurde am 10. April erh&auml;ngt im Harly aufgefunden. Garniert wurde dieser Terror mit Jubelaufm&auml;rschen, Stra&szlig;enumz&uuml;gen, Versammlungen, an denen viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Stadt teilnahmen.<br><br>
Als &ouml;ffentlich sichtbares Symbol der neuen Macht beschloss die Stadtverordnetensammlung am 26. M&auml;rz die Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes in Adolf-Hitler-Platz und des Westrings in Hindenburgring. Dem "F&uuml;hrer" und seinem politisch rangh&ouml;chsten F&ouml;rderer wurde mit Ehrenb&uuml;rgerschaften gehuldigt. Hitler bedankte sich am 9. April 1933 schriftlich.<br>
Auf der Veranstaltung werden Peter Schyga und Markus Weber den reichsweiten und &ouml;rtlichen Prozess der Macht&uuml;bergabe an Hitler und der Machteroberung durch seine Gefolgschaft beleuchten. Neue Forschungen zu den Gewalttaten gegen "Gemeinschaftsfremde" durch die lokalen Machtorgane werden vorgestellt. Aktuelle Fragen des Umgangs Bad Harzburgs mit diesem Teil seiner Geschichte - Stichwort Bad Harzburger Geschichtspunkte und Hindenburgring - werden zur Sprache kommen.
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