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    <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
    <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
    <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
    <pubDate>Sun, 12 Apr 2015 11:08:00 +0200</pubDate>
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    <language>de-de</language>
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        <title><![CDATA[70 Jahre Harzer Todesmärsche kurz vor dem Kriegsende]]></title>
        <link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/150</link>
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        <pubDate>Sun, 12 Apr 2015 11:08:00 +0200</pubDate>

        <creator>PV</creator>
        
        <category><![CDATA[themen]]></category>
                <keywords><![CDATA[iberg, todesmarsch, höhlenerlebniszentrum, kriegsende, veranstaltung]]></keywords>
        <description><![CDATA[Gedenken im HöhlenErlebnisZentrum Bad Grund - Dienstag, 14. April 2015, 18 Uhr]]></description> 
            <content><![CDATA[Gedenken im HöhlenErlebnisZentrum Bad Grund
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Werte KollegInnen,
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im Namen aller Initiatoren und Mitveranstalter – Spurensuche Harzregion e.V., BBS 1 Osterode am Harz, Arbeitskreis Zeitgeschichte des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde e.V., HöhlenErlebnisZentrum – lade ich Sie herzlich ein zu einer Gedenkveranstaltung ein:
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Der Iberg – eine Station auf den Harzer Todesmärschen 1945: Gedenkveranstaltung mit Vortrag und Ausstellung<br>
Zeit und Ort: Dienstag, 14. April 2015, 18 Uhr, HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle in Bad Grund<br>
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<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/150-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/150-01.jpg" width="97%" style="margin:3px;"><br><br><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/ex.gif" style="width:11px;float:right"><div style="font-size:11px;text-align:right;">Bild vergr&ouml;&szlig;ern</div></a>
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Mitwirkende sind Schülerinnen und Schüler der BBS 1 mit einer Ausstellung und Zeitzeugenberichten sowie Dr. Jens-Christian Wagner von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.
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Im April 1945 wurden allein aus dem KZ Mittelbau-Dora und seinen Außenlagern über 40.000 KZ-Häftlinge in Marsch gesetzt. Vier Wochen später, bei Kriegsende, waren gut ein Viertel davon tot: verhungert, verdurstet, erstickt, erschlagen, erschossen, bei lebendigem Leibe verbrannt oder an Krankheiten gestorben. Auf dem Todesmarsch von ca. 3500 Häftlingen von Osterode nach Oker konnten drei russische Häftlinge fliehen. Sie kamen bis zum Iberg und versteckten sich in einer Höhle. Am Morgen des 10.4.1945 entdeckte sie ein Bergmann aus Bad Grund und machte dem Ortsgendarmen Meldung. Der schickte drei Volkssturmmänner los, die sie gefangen nahmen und aus nächster Nähe erschossen. Die Mörder wurden nicht ermittelt, das Gerichtsverfahren 1948 eingestellt.
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Für die drei Russen und stellvertretend für alle Opfer wird im Iberg eine Gedenktafel eingeweiht – 70 Jahre nach den Verbrechen der Todesmärsche. Die Veranstaltung ist auch der Start für die schrittweise Erneuerung der inzwischen stark verwitterten Gedenkstelen des Wegezeichenprojektes Westharz, die an den Wegstrecken der Todesmärsche auf die Morde hinweisen. Die Stele am Iberg wird – besser sichtbar – auf das Gelände des HEZ verlegt und ebenfalls am 14.4. eingeweiht.
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Schülerinnen und Schüler der BBS 1 Osterode wirken bei der Erneuerung mit. Sie haben eine Ausstellung vorbereitet und tragen Zeitzeugenberichte über die Verbrechen vor. Neben diesen sowie einem Grußwort unseres Ortsbürgermeisters Manfred von Daak spricht Dr. Jens-Christian Wagner von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten zur Erinnerungsarbeit im Rahmen des Gedenkens an die Todesmärsche.
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Wir bitten um Veröffentlichung des Termins, laden Sie herzlich dazu ein, freuen uns über Ihre Berichterstattung und bitten möglichst um Bestätigung Ihrer Teilnahme per Telefon 05327/829391 oder Rückantwort.
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Mit freundlichem Gruß<br>
für das Einladungsteam:
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Spurensuche Harzregion, Dr. Friedhart Knolle
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Ortrud Krause<br>
Museumsleitung<br>
HöhlenErlebnisZentrum<br>
Iberger Tropfsteinhöhle<br>
An der Tropfsteinhöhle 1 (B242)<br>
37539 Bergstadt Bad Grund (Harz)<br>
Zentrale 0049 – (0)5327 – 829 391<br>
Durchwahl 0049 – (0)5327 – 829 80 18<br>
Fax 0049 – (0)5327 – 829 496<br>
<a href="http://www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de">www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de</a><br>
Träger: Landkreis Osterode am Harz – Der Landrat
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Das HöhlenErlebnisZentrum erhielt den Museumspreis 2011 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für die innovative Vermittlung von Geschichte und war "Ausgezeichneter Ort 2009" im bundesweiten Wettbewerb "Deutschland – Land der Ideen" unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Besuchen Sie auch das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried <a href="http://www.kloster-walkenried.de">www.kloster-walkenried.de</a>.


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