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    <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
    <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
    <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
    <pubDate>Wed, 06 Jan 2016 08:45:00 +0200</pubDate>
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    <language>de-de</language>
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        <title><![CDATA[Fremde in Deutschland]]></title>
        <link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?themen/154</link>
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        <pubDate>Wed, 06 Jan 2016 08:45:00 +0200</pubDate>

        <creator>PV</creator>
        
        <category><![CDATA[themen]]></category>
                <keywords><![CDATA[veranstaltung, goslar, fl&uuml;chtlinge, refugees, st. georg, displaced persons]]></keywords>
        <description><![CDATA[Displaced Persons, Fl&uuml;chtlinge und Vertrieben nach 1945 - Veranstaltung am Donnerstag, den 21. Januar 2016, 19 Uhr, Gemeindesaal der Ev.- luth. Kirchengemeinde St. Georg, Danziger Str. 32, 38642 Goslar ]]></description> 
            <content><![CDATA[
<b>Displaced Persons, Fl&uuml;chtlinge und Vertriebene nach 1945</b><br><br>
<b>Eine Veranstaltung von Spurensuche Harzregion e.V. am Do. 21. Januar 2016 um 19.00 Uhr im Gemeindesaal der Ev.- luth. Kirchengemeinde St. Georg, Danziger Str. 32, 38642 Goslar.</b><br><br>
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/154-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/154-01.jpg" width="50%" style="float:left;margin:3px;"></a>
59,5 Millionen Menschen sind gegenw&auml;rtig weltweit auf der Flucht - vor politischer, religi&ouml;ser und ethnischer Verfolgung, vor Hunger und Armut. Nach Europa kamen 2014 714.000, nach Niedersachsen im letzten Jahr 100.000 Fl&uuml;chtende. Gegenw&auml;rtig sind 1,2 Mio. geflohene Menschen in Europa angelangt, konzentriert in wenigen L&auml;ndern, weil viele Regierungen sich weigern, diesen Fremden aufzunehmen. <br>
Angesichts der Schwierigkeiten, die Geflohenen aufzunehmen, unterzubringen, zu versorgen und eine Perspektive mit ihnen zu entwickeln, schauen wir zur&uuml;ck in die Jahre nach dem Mai 1945.<br><br>
Europa und Deutschland waren durch Hitlers Krieg zerst&ouml;rt. Millionen Menschen befanden sich auf der Flucht, irrten als Verschleppte heimatlos herum, warteten als Kriegsgefangene auf ihre Entlassung. Im Mai 1945 lebten auf dem Gebiet des sp&auml;teren Niedersachsens etwa 250.000 bis 300.000 befreite Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und Menschen, die aus den Konzentrationslagern befreit worden waren. Bis Anfang der f&uuml;nfziger Jahre gelangten 1,825 Millionen Fl&uuml;chtlinge und Vertriebene auf das Gebiet des heutigen Niedersachsen. Insgesamt waren es nach den Daten der Volksz&auml;hlung von 1950 12,5 Millionen auf dem heutigen Gebiet der Bundesrepublik.<br><br>
Von 1939 bis 1950 nahm die Wohnbev&ouml;lkerung in Niedersachsen von 4,5 auf 6,8 Millionen um fast f&uuml;nfzig Prozent zu. In der Stadt Goslar stieg die Einwohnerzahl von 1945 bis 1950 von knapp &uuml;ber 28.000 auf 42.000. Im Landkreis Goslar und der Region Harz waren die Verh&auml;ltnisse &auml;hnlich. Das stellte im Vergleich zu heute ein wirkliches Problem, stellte sich als eine reale soziale Krise f&uuml;r die desorientierte Gesellschaft der Nachkriegszeit dar.<br><br>
Es fehlte allen an Wohnung, Nahrung, Bekleidung und Heizung. Die Einheimischen mussten zusammenr&uuml;cken und mit den neuen Fremden teilen. Wellen von Neuank&ouml;mmlingen, die oft nichts als ihr nacktes Leben bewahrt hatten, kamen bis Ende 1949 in die Stadt, suchten Hilfe und Unterst&uuml;tzung. Und die bekamen sie.<br><br>
Wir werden zur&uuml;ckblicken in eine Zeit, da Politik, Verwaltung und Bev&ouml;lkerung riesige Anstrengungen unternahmen, Fl&uuml;chtlinge und Vertriebene aufzunehmen und ihnen die Integration anzubieten. Wir werden dabei nicht dar&uuml;ber hinwegsehen, welchen Ressentiments und Vorurteilen die Fremden begegneten, welchen b&uuml;rokratischen H&uuml;rden und manch zwischenmenschlichen Schikanen sie ausgesetzt waren, dass es neben viel Menschlichkeit auch manch Anfeindung und tiefe Ablehnung gegeben hat. Doch bei allem, was schief lief, schleppend in Gang kam, schwierig zu bew&auml;ltigen war, was Unmut und Resignation hervorrief: Das heutige Motto "Wir schaffen das" wurde in den Jahren der Not zwischen 1945 und 1950 alles in allem befolgt und mit ihm die Probleme weitgehend gemeistert. 
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