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	<title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
	
	<link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
	<description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>				
	<pubDate>Thu, 10 May 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title><![CDATA[Die verdr&auml;ngte Vergangenheit]]></title>
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/17</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2005 00:00:01 +0000</pubDate>

		<creator>PV</creator>
		
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
				<keywords><![CDATA[chronik,th&uuml;ringen,r&uuml;stung,zwangsarbeit]]></keywords>

		<description><![CDATA[R&uuml;stungsproduktion und Zwangsarbeit in Nordth&uuml;ringen, 65 Abb., 15-seitiger Dokumentenabdruck]]></description>
			<content><![CDATA[
<img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/17-titel.jpg" style="float:left;margin:3px;">Kategorie: Chroniken/Reprints<br>
Autor: Frank Baranowski<br>
Herausgeber: Mecke Verlag <br> 	
Seitenanzahl: 192 <br>
ISBN: 3-932752-67-8<br>
Erschienen: Duderstadt 2000 <br><br>
R&uuml;stungsproduktion und Zwangsarbeit in Nordth&uuml;ringen, 65 Abb., 15-seitiger Dokumentenabdruck
<br><br>
Mitteldeutschland, das Gebiet um Nordth&uuml;ringen mit Ausfransungen nach S&uuml;dniedersachsen und Sachsen-Anhalt, war in den letzten beiden Jahren des NS-Regimes Schwerpunkt der deutschen R&uuml;stungsindustrie. W&auml;hrend des Krieges, gerade nach seiner Wende und dem Beginn alliierter Bombardements, war das seit Herbst 1943 "Mittelraum" genannte Gebiet Ziel einer intensiven, dirigistischen Verlagerung von R&uuml;stungsbetrieben. 
Die Sicherung der Produktion war dabei leitender Gesichtspunkt. Lag Nordth&uuml;ringen doch von allen Fronten gleich weit entfernt, so da&szlig; hier die Wahrscheinlichkeit am gr&ouml;&szlig;ten war, R&uuml;stungsg&uuml;ter bis zu den letzten Kriegshandlungen herstellen zu k&ouml;nnen. H&ouml;hepunkt dieses Versteckspiels waren die Aktionen des vom Luftwaffenchef Hermann G&ouml;ring Ende 1943 gegr&uuml;ndeten Sonderstabes "H&ouml;hlenbau" und seiner Nachfolger, die hektarweise R&uuml;stungsbetriebe in Naturh&ouml;hlen oder in von ausl&auml;ndischen Zwangsarbeitern vom KZ-H&auml;ftling bis zum Kriegsgefangenen in den Berg getriebenen Stollenanlagen verschwinden lassen wollte. Tausende Zwangsarbeiter zahlten f&uuml;r diese Aktionen mit Leben und Gesundheit. Die sinnlosen und von Anfang an nicht in realistischer Zeit umsetzbaren Ma&szlig;nahmen blieben trotz gr&ouml;&szlig;ter Anstrengungen und Menschenopfer ohne Erfolg. 
Diese Entwicklung hatte Grundlagen, die schon in den ersten Jahren der NS-Herrschaft gelegt wurden. So benutzte das Regime die Krise des Kalibergbaus und stieg bereits 1934 in die Untertageverlagerung von Kriegsg&uuml;tern ein, indem es die Heeresmunitionsanstalten in stillgelegten oder unrentabel gewordenen Kalibergwerken ansiedelte. Mit der Erschlie&szlig;ung der Heeresmunitionsanstalten bildete sich eine Infrastruktur von Zulieferern, zumeist mittelst&auml;ndische Betriebe der Region heraus, die sich schnell und flexibel den neuen Bed&uuml;rfnissen anpa&szlig;ten. 
Frank Baranowski legt mit seinem dritten Buch zu dieser Spezialthematik eine neue umfangreiche Dokumentation zum Thema R&uuml;stungsproduktion und Zwangsarbeit vor, die die systematische Ansiedlung seit Mitte der 30er Jahre und die sp&auml;tere Konzentration von Fertigungsst&auml;tten im "Mittelraum" und die damit verbundene unmenschliche Zwangsarbeit sehr deutlich werden l&auml;&szlig;t. 
 <br><br>
&copy; Mecke Druck und Verlag

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