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 <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
   
 <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
   
 <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
   
 <pubDate>Tue, 04 Jun 2019 21:42:00 +0200</pubDate>
   
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		<title><![CDATA[Koscher Kuren? J&uuml;dische Kurg&auml;ste in Bad Harzburg - Eine Doppelveranstaltung am Samstag, 29. Juni 2019 in Bad Harzburg
]]></title>
        
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?termine/185</link>
        
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 21:42:00 +0200</pubDate>

        
		<creator>PV</creator>
        
        
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<keywords><![CDATA[bad harzburg, harzburger front, j&uuml;disches leben, kurstadt, kur, veranstaltung, stadtrundgang]]></keywords>
        		
		<description><![CDATA[Stadtrundgang und Vortrag am <b>29. Juni 2019</b> ab <b>15 Uhr</b> in <b>Bad Harzburg</b>]]></description> 
            
		<content><![CDATA[
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/185-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/185-01.jpg" width="50%" style="float:left;margin:3px;" alt="Plakat"></a>
Der Harz, besonders Bad Harzburg, war seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert auch ein beliebtes Ziel j&uuml;discher G&auml;ste, die auch in der Kur und im rlaub die religi&ouml;sen Vorschriften einhalten wollten. So warben von j&uuml;dischen Inhabern gef&uuml;hrte Hotels, Pensionen und Sanatorien mit koscherem Essen und im, soweit bekannt, einzigartigen Fall des Hotel Parkhaus sogar mit der hoteleigenen Synagoge um j&uuml;dische Besucher. In der Zeit des Nationalsozialismus fand der j&uuml;dische Harz-Tourismus unter dem Druck der Verfolgung ein gewaltsames Ende. F&uuml;r eine kurze Phase nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 1946 und 1950 befand sich im Ort ein j&uuml;disches Erholungsheim f&uuml;r &uuml;berlebende der Vernichtungslager. Heute gibt es im Ort einige Informationstafeln, die auf das ehemalige j&uuml;dische Leben hinweisen.
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<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/185-02.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/185-02.jpg" width="50%" style="float:right;margin:3px;" alt="Plakat"></a>
<b>Rundgang "J&uuml;dische Orte in Bad Harzburg", Samstag, 29. Juni 2019 um 15 Uhr (Dauer ca. 90 Minuten). Treffpunkt: Jungbrunnen in der Stadtmitte von Bad Harzburg</b>
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Markus Weber wird die Teilnehmer auf einen Rundgang zu den "j&uuml;dischen Orten" Bad Harzburgs mitnehmen - u.a. zum einst koscher gef&uuml;hrten Hotel Parkhaus, hinter dem sich von 1901 bis ca. 1935 sogar eine Synagoge f&uuml;r die j&uuml;dischen Kurg&auml;ste und die Bewohner der Stadt befand. Der Hotelbesitzer Max Hecht warb damit, internationales Publikum zu beherbergen - u.a. zahlreiche russische G&auml;ste. Auch Mitglieder der Familie Kahan waren hier bei einem Aufenthalt in der Sommerfrische untergebracht. Markus Weber ist Experte f&uuml;r die j&uuml;dische Geschichte von Bad Harzburg und Autor des 2016 erschienen Bandes "Das ist Deutschland ... und es geh&ouml;rt uns allen." Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg (Appelhans Verlag, 288 Seiten, 19,80 &euro;)
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<b>Vortrag "Der Aufstieg war sehr sch&ouml;n, nur ist es hier sehr neblig": J&uuml;dische Migranten w&auml;hrend des Ersten Weltkriegs in der Bad Harzburger Sommerfrische, Samstag, 29. Juni 2019 um 18 Uhr in der Wandelhalle, Badepark, 38667 Bad Harzburg</b>
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<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/185-03.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/185-03.jpg" width="50%" style="float:right;margin:3px;" alt="Plakat"></a>
Ein Teil der &ouml;lunternehmerfamilie Kahan aus Baku lebte w&auml;hrend des Ersten Weltkriegs, getrennt von Heimat und Verwandten, in Berlin. Nur mit polizeilicher Genehmigung war es ihnen als "feindlichen Ausl&auml;ndern" erlaubt, die Stadt zu verlassen und in die Sommerfrische zu fahren. Erstes Ziel war f&uuml;r den weiblichen Teil der Familie im Jahr 1915 Bad Harzburg. Zwei Jahre sp&auml;ter durften auch die jungen M&auml;nner aus dem Hause Kahan im Sommer nach Bad Harzburg reisen. Korrespondenzen berichten davon. Dr. Verena Dohrn ist Historikerin mit dem Schwerpunkt J&uuml;dische Geschichte und Kultur im &ouml;stlichen Europa.
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Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Israel Jacobson Netzwerks f&uuml;r j&uuml;dische Kultur und Geschichte e.V., des Vereins Spurensuche Harzregion e.V., des Harzburger Geschichtsvereins e.V. und der Braunschweigischen Stiftung.
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Mit freundlichem Gl&uuml;ck Auf<br>
Dr. Friedhart Knolle<br>
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Spurensuche Harzregion e.V.
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