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 <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
   
 <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
   
 <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
   
 <pubDate>Mon, 25 Nov 2019 14:27:00 +0200</pubDate>
   
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 <language>de-de</language>
   
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		<title><![CDATA[Der Termin in K&uuml;rze: "Das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld im Dritten
Reich" - Vortragsabend mit anschlie&szlig;ender Podiumsdiskussion]]></title>
        
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?termine/187</link>
        
		<comments></comments>
        
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 14:27:00 +0200</pubDate>

        
		<creator>PV</creator>
        
        
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<keywords><![CDATA[vortrag, diskussion, podiumsdiskussion, clausthal-zellerfeld, tu, technische universit&auml;t, oberbergamt, nationalsozialismus]]></keywords>
        		
		<description><![CDATA[<b>Vortragsabend und Podiumsdiskussion</b> am </b>02.12.2019, 19:30, Kaiser-Wilhelm-Schacht, Erzstra&szlig;e 24, Clausthal-Zellerfeld</b>]]></description> 
            
		<content><![CDATA[
Ort: Kaiser-Wilhelm-Schacht, Erzstra&szlig;e 24, Clausthal-Zellerfeld<br>
Zeit: Montag, 2. Dezember, 19:30 Uhr<br>
<b>Eintritt frei</b>
<br><br>
Herzliche Einladung nach Clausthal-Zellerfeld<br><br>
Vortragsabend und Podiumsdiskussion am 2. Dezember 2019<br><br>
<b>"Das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld im Dritten Reich"</b><br><br>
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/187-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/187-01.jpg" width="50%" style="float:left;margin:3px;" alt="Plakat"></a>
Die nieders&auml;chsische Bergverwaltung stellt sich erstmals dem wohl dunkelsten Kapitel in ihrer fast
500-j&auml;hrigen Geschichte: der Vergangenheit des fr&uuml;heren Oberbergamtes Clausthal-Zellerfeld zur
Zeit des Nationalsozialismus. Andreas Sikorski als Pr&auml;sident der Nachfolgebeh&ouml;rde, des heutigen
Landesamtes f&uuml;r Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), hat Anfang 2018 den Auftrag f&uuml;r eine
entsprechende wissenschaftliche Untersuchung erteilt. Inzwischen k&ouml;nnen dazu erste
Forschungsergebnisse vorgelegt werden. Im Dezember 2019 wird im Nieders&auml;chsischen Jahrbuch f&uuml;r
Landesgeschichte ein 65-seitiger Aufsatz erscheinen, mit dem Titel:<br><br>
<span style="color: red;">"Das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld im Dritten Reich. Wie eine Fachbeh&ouml;rde ihre Konflikte mit
Nationalsozialisten aushielt – und die Kriegswirtschaft des NS-Regimes nach Kr&auml;ften unterst&uuml;tzte."</span><br><br>
Autor Stefan Wittke arbeitet in dem Beitrag heraus, dass die Bergbeh&ouml;rde von 1933 bis 1945 immer
wieder Streitigkeiten mit nationalsozialistischen Stellen auszutragen hatte, etwa bei unrealistischen
Pl&auml;nen zur Wiederbelebung des Oberharzer Bergbaus, beim Einsatz von Arbeitskr&auml;ften oder bei der
Nutzung untert&auml;giger Anlagen f&uuml;r R&uuml;stungszwecke. Auf der anderen Seite war das Oberbergamt
eifrig bem&uuml;ht, die kriegswirtschaftlichen Ziele des Regimes zu erreichen. Ein besonders unr&uuml;hmliches
Kapitel in diesem Zusammenhang ist der tausendfache Einsatz von Zwangsarbeitern im Bergbau und
in untert&auml;gigen R&uuml;stungsbetrieben.<br><br>
Das Zust&auml;ndigkeitsgebiet des Oberbergamtes Clausthal-Zellerfeld reichte von der Grafschaft
Bentheim bis nach Th&uuml;ringen, von Schleswig-Holstein bis Hessen. Bergbauliche Schwerpunkte waren
u.a. der Eisenerzbergbau, der Metallerzbergbau, der Kalibergbau und die Erd&ouml;lf&ouml;rderung. Gef&uuml;hrt
wurde das Amt in jenen Jahren (von September 1933 &uuml;ber das Kriegsende hinaus bis 1947) von
einem Mann, der niemals der NSDAP beigetreten ist: Berghauptmann Albert Boehm. Seine Rolle wird
besonders zu beleuchten sein. Als weitere wichtige Namen im Hinblick auf das Thema „personelle
Kontinuit&auml;ten“ sind Dr. Raimund Willecke, zun&auml;chst Oberbergrat, dann ordentlicher Professor und
schlie&szlig;lich Rektor der Bergakademie (heutige TU) Clausthal, sowie Oberbergrat Herbert Dennert zu
nennen.<br><br>
Pr&auml;sident Sikorski erkl&auml;rt zu dem Forschungsprojekt: „Der Forschungsauftrag zu Clausthal-Zellerfeld
hat sich schon jetzt gelohnt, es wurden interessante, vielfach auch bedr&uuml;ckende Fakten zutage
gef&ouml;rdert, die wir jetzt auch &ouml;ffentlich vorstellen wollen.“<br><br>

Einladung zum Vortragsabend mit anschlie&szlig;ender Podiumsdiskussion<br>
Ort: Kaiser-Wilhelm-Schacht, Erzstra&szlig;e 24, Clausthal-Zellerfeld<br><br>

Zeit: Montag, 2. Dezember, 19:30 Uhr<br><br>

Vortrag von Stefan Wittke, Historiker und Politikwissenschaftler, Autor des oben genannten
Aufsatzes im Nieders&auml;chsischen Jahrbuch f&uuml;r Landesgeschichte<br><br>
<b>"Das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld im Dritten Reich"</b><br><br>
<b>Anschlie&szlig;end Podiumsdiskussion</b> mit<br><br>
Britta Schweigel (B&uuml;rgermeisterin Clausthal-Zellerfeld)<br><br>
Prof. Dr. Heike Schenk-Mathes (Vizepr&auml;sidentin der TU Clausthal)<br><br>
Gerhard Lenz (Direktor der Harzer Welterbe-Stiftung)<br><br>
Dr. Friedhart Knolle (Vorstand des Vereins Spurensuche Harzregion)<br><br>
Thomas Gundermann (Vorsitzender des Oberharzer Bergwerks- und Museumsvereins)<br><br>
Andreas Sikorski (Pr&auml;sident des Landesamtes f&uuml;r Bergbau, Energie und Geologie)<br><br>
Moderation: J&ouml;rg Kleine (Chefredakteur der Goslarschen Zeitung)
<br><br>
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