<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">


<channel>
   
 <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
   
 <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
   
 <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
   
 <pubDate>Thu, 18 May 2022 09:22:00 +0200</pubDate>
   
 <generator></generator>

   
 <language>de-de</language>
   
	 <item> 
        
		<title><![CDATA[Wernher von Brauns Peenem&uuml;nder Geheimakten im Eisenkuhlenstollen der Grube Georg-Friedrich bei D&ouml;rnten am 21. Mai vor 77 Jahren geborgen]]></title>
        
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/200</link>
        
		<comments></comments>
        
		<pubDate>Thu, 18 May 2022 09:22:00 +0200</pubDate>

        
		<creator>PV</creator>
        
        
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
		<keywords><![CDATA[d&ouml;rnten, vorharz,wernher von braun, peenem&uuml;nde, grube georg-friedrich, geheimakten]]></keywords>
        		
		<description><![CDATA[Pressemitteilung]]></description> 
            
		<content><![CDATA[ 
<b>Friedhart Knolle und Wolfgang Janz †</b><br><br>

<i>Ungewollt r&uuml;ckte der kleine Ort D&ouml;rnten im Nordwestharzvorland in den Mittelpunkt des Geschehens von weltpolitischer Bedeutung, wie man im Nachherein feststellen kann. Ausgerechnet mit der dunkelsten Zeit der j&uuml;ngsten deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, die durch zwei Weltkriege und viel Vergie&szlig;en unschuldigen Blutes stigmatisiert ist, hat ein Kapitel der D&ouml;rntener Ortsgeschichte etwas zu tun.<br><br>

 

Hartmut Padeffke hat an dieses inzwischen in Vergessenheit geratene Geschehen in einem Abschnitt der Orts-Chronik, erschienen zur 950. Wiederkehr des Tages der ersten urkundlichen Erw&auml;hnung des Dorfes Dornzuni/D&ouml;rnten im Jahre 2003, erinnert. Er w&auml;hlte daf&uuml;r die &uuml;berschrift: "Wie D&ouml;rnten f&uuml;r kurze Zeit im Blickpunkt des Weltgeschehens stand – Die Einlagerung von Peenem&uuml;nder Geheimakten in D&ouml;rnten". Wir erz&auml;hlen diese Geschichte hier – leicht redigiert und erg&auml;nzt nach der Originalliteratur – nach. Das Manuskript beruht auf einem Entwurf des verstorbenen Hahndorfer Heimatpflegers Wolfgang Janz.</i><br><br>

 

Eine Folge des 2. Weltkriegs ist die intensive Entwicklung der Raketentechnik in Peenem&uuml;nde. Die einstige "Wunderwaffe" des Nazi-Regimes ist Gott sei Dank nicht mehr kriegsentscheidend zum Einsatz gekommen. Sie bildete dann aber die Grundlage der sp&auml;teren amerikanischen Raketenforschung. Wernher von Braun hatte in Peenem&uuml;nde ein Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren um sich geschart und die Raketentechnik vorw&auml;rts getrieben. Dabei wurden auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt. Das Kriegsende 1945 war eine kritische Zeit f&uuml;r die Entwicklungsarbeit. Das aufgeschriebene Wissen in Form von Berechnungen, Zeichnungen, Versuchsprotokollen und sonstigen Arbeiten galt es zu erhalten, vor Bomben und Br&auml;nden zu sch&uuml;tzen und nicht in falsche H&auml;nde geraten zu lassen. Sonst w&auml;re die Arbeit vieler Jahre zunichte gemacht worden.
<br><br>
 

Die Alliierten hatten die gro&szlig;e Versuchsanlage in Peenem&uuml;nde im Juli 1944 entdeckt und massiv bombardiert. Die anlaufende Raketenproduktion der V 2 wurde daraufhin im Gebiet um Nordhausen in das unterirdische Stollenlabyrinth unter dem Kohnstein (Mittelbau-Dora) verlegt, w&auml;hrend die Forschung trotz Behinderung vorerst in Peenem&uuml;nde fortgesetzt wurde, bis man sie Ende 1944 nach weiteren Bombardements ebenfalls in den S&uuml;dharz verlegte.<br><br>

 

Anfang 1945 kamen die Alliierten Nordhausen immer n&auml;her, so dass das umfangreiche Aktenmaterial an einen sicheren Ort verbracht werden musste. Wernher von Braun hat sich um den Erhalt der Unterlagen sehr gesorgt und seinen engen Mitarbeiter Ing. Dieter K. Huzel beauftragt, alle Unterlagen zu sammeln und sie absolut sicher, am besten in einem trockenen Stollen, einzulagern. Nachdem das gesamte Aktenmaterial auf drei LKW und zwei Anh&auml;nger verladen war, musste dieser sichere Ort erst einmal gefunden werden.<br><br>

 

Huzel sprach beim Oberbergamt Clausthal vor, schlie&szlig;lich auch beim Bergamt Goslar. Er stie&szlig; &uuml;berall auf Ablehnung, n&auml;herte sich der Krieg doch dem Ende zu und so hochbrisantes Material konnte gef&auml;hrlich werden. Als der Bergamtsleiter Ernst Cornelius auch nicht helfen konnte, wurde Huzel w&uuml;tend: "Hier sind die wichtigsten Dokumente, die es in Deutschland gibt, und wir k&ouml;nnen sie nicht sch&uuml;tzen!" Cornelius bedauerte dies, doch beim Hinausgehen kam ihm eine Idee...<br><br>

 

Weiter siehe Anlage.<br><br>

<iframe src="https://drive.google.com/file/d/1aqcJ2CroHuop7i-4Q5pm_UZ-0IPvfazb/preview" width="400" height="480" allow="autoplay"></iframe><br>


Mit freundlichem Gl&uuml;ck Auf<br><br>

Spurensuche Harzregion e.V.<br>
Dr. Friedhart Knolle<br>

Grummetwiese 16<br><br>

38640 Goslar<br><br>

Tel. 0170/22 09 174<br><br>

<a href="https://www.facebook.com/friedhart.knolle">https://www.facebook.com/friedhart.knolle</a><br><br>

<a href="https://www.facebook.com/BUND.Westharz">https://www.facebook.com/BUND.Westharz</a><br><br>

<a href="https://www.researchgate.net/profile/Friedhart-Knolle">https://www.researchgate.net/profile/Friedhart-Knolle</a><br><br>

]]></content>
        
	</item>
    
</channel>
</rss> 
