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 <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
   
 <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
   
 <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
   
 <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:39 +0200</pubDate>
   
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		<title><![CDATA[R&uuml;ckblick. Die Demonstration gegen das geplante SS-Veteranentreffen 1984]]></title>
        
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?termine/225</link>
        
		<comments></comments>
        
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:39 +0200</pubDate>

        
		<creator>PV</creator>
        
        
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<keywords><![CDATA[dokumentation, zeitzeuge, gespr&auml;ch, ss-veteranentreffen, bad harzburg]]></keywords>
        		
		<description><![CDATA[Video-Dokumentation und Zeitzeugen-Gespr&aumlch | 14. November 2024 | 19 Uhr | Jugendtreff Gest&uuml;tstra&szlig;e 12 | Bad Harzburg]]></description> 
            
		<content><![CDATA[
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/225-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/225-01.jpg" width="98%" style="margin:3px;" alt="Foto"></a><br><br>
Ein wichtiges Zeitdokument. <b>Pr&auml;sentation des Videos zur Demonstration gegen das
geplante SS-Ehemaligentreffen 1984 in Bad Harzburg</b><br><br>
Im Mai 1984 hatte die HIAG, die Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen
Angeh&ouml;rigen der Waffen-SS, seine Mitglieder zu einem Treffen im Bad Harzburger Kurhaus
eingeladen. Der damalige Stadtdirektor erließ ein Verbot der Versammlung, wogegen die
HIAG klagte. Das Nieders&auml;chsische Oberverwaltungsgericht best&auml;tigte schließlich die
Rechtmäßigkeit des Verbots.<br><br>
Interessant sind die Begr&uuml;ndungen: Es bestehe eine Gefahr für die &oml;ffentliche Sicherheit und
Ordnung, nicht nur durch die HIAG, sondern durch zu erwartende Gegendemonstranten. Das
OVG betonte aber auch, dass "das Gedankengut der SS durch die geplanten
Veranstaltungen" der HIAG "belebt werden soll". Gerade am Ort der "Harzburger Front" von
1931 sei die Veranstaltung in besonderer Weise historisch belastet. Trotz des Verbots des
SS-Treffens fand die Gegendemonstration statt, um sich unter dem Motto "Nicht hier und
nicht anderswo" gegen Rechtsextremismus zu positionieren.<br><br>
Holger Schlegel als Interviewer und Mark-Steffen G&ouml;wecke als Kameramann haben 1984
Stimmungen nicht nur der Demonstranten, sondern auch von Passanten und Debatten in
der Bummelallee eingefangen. Die beiden waren ausgestattet mit einem Aufnahmeger&auml;t des
Jugendtreffs und unterst&uuml;tzt vom damaligen Stadtjugendpfleger Ralf Starke. Sie haben mit
dem Video ein interessantes Zeitdokument geschaffen, das nun 40 Jahre immer noch
aussagekr&auml;ftig ist.<br><br>
Das Harzburger B&uuml;ndnis gegen Rechtsextremismus und der Verein Spurensuche Harzregion
laden nun zum 14. November um 19 Uhr ein. Ort der Veranstaltung ist der Jugendtreff,
Gest&uuml;tsstraße 12 in Bad Harzburg, der Ort also, der wesentlich zum Projekt von 1984
beigetragen hat. Es wird nicht nur das Video gezeigt, sondern auch Gelegenheit zum
Gespräch mit Zeitzeugen sein. So wird auch der <b>Filmemacher Mark-Steffen G&ouml;wecke</b> aus
diesem Anlass nach Bad Harzburg kommen. Der Eintritt ist frei.
<br><br>
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