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 <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
   
 <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
   
 <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
   
 <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 18:37 +0200</pubDate>
   
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		<title><![CDATA[Die Bauernhochschule Goslar im Kontext. Neue Forschungen zu einem T&auml;terort in der ehemaligen Reichsbauernstadt Goslar]]></title>
        
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?publikationen/226</link>
        
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 18:37 +0200</pubDate>

        
		<creator>PV</creator>
        
        
		<category><![CDATA[publikationen]]></category>
		<keywords><![CDATA[neuerscheinung, publikation, reichsbauernschule, goslar, reichsbauernstadt, t&auml;terorte, zeitgeschichte, harz]]></keywords>
        		
		<description><![CDATA[Neuerscheinung | Spuren Harzer Zeitgeschichte | Papierflieger-Verlag |]]></description> 
            
		<content><![CDATA[
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/226-02.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/226-02.jpg" width="98%" style="margin:3px;" alt="Foto"></a><br><br>
<b>Neuerscheinung</b>
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Die nationalsozialistische Diktatur gr&uuml;ndete sich auf Gewalt und Terror - nach innen und nach außen. Die Herstellung einer NS-Volksgemeinschaft verlangte dar&uuml;ber hinaus die "Formung" eines neuen Menschen, des herrschendenden arischen Helden. Propaganda und ideologisches Trommelfeuer gepaart mit der Verfolgung von Widerworten dienten der Schaffung folgsamer, von sich und der eigenen Sendung &uuml;berzeugter Untertanen. Perspektivisch sollte die Erziehung, besser die Herrichtung junger Menschen dem totalit&auml;ren Staat jene Gefolgsmenschen bescheren, die das "tausendj&auml;hrige Reich" ausdehnen und sichern könnten. Vom Pimpf-Alter an wurden Jungen und Mädchen an das System der NSDAP-Herrschaft gebunden. Schulische Bildung, Lehre und Studium sollten die Menschen im Geist der rassischen &Uuml;berlegenheit und des heroischen Ariertums formen.
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Die Bauernhochschule, die Carsten Grabenhorst in diesem Band der Spuren Harzer Zeitgeschichte vorstellt und gutachterlich historisch analysiert, hatte für die Elite der Landbev&ouml;lkerung gerade diesen Zweck zu erf&uuml;llen. Sie sollte in Goslar, der Reichsbauernstadt des Nationalsozialismus, junge Menschen aus der Landwirtschaft zur geistigen und administrativen Elite heranf&uuml;hren, ihnen das Credo von der "Rasse als Lebensgesetz" nahebringen. In akribischer Detailarbeit zeigt der Autor dies an Lehr- und Organisationspl&auml;nen der Einrichtung auf. Er befasst sich meinungsstark mit den dahinterstehenden Ideologieans&auml;tzen der Nationalsozialisten und geht dabei von einer Beschreibung der Erziehungsinstitution in die notwendige Analyse zentraler Merkmale von NS-Ideologiebildung &uuml;ber.
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Welche tats&auml;chliche Bedeutung die Bauernhochschule als T&auml;terort im Koordinatensystem des Reichsn&auml;hrstands hatte oder welche Ausstrahlung sie in Goslar selbst aus&uuml;bte, darüber mag unterschiedlich geurteilt werden. Auf alle F&auml;lle ist die bauliche Fortexistenz des Geb&auml;udes in der Klubgartenstraße 9A ein gewichtiger Grund, das Wesen dieser Einrichtung einer interessierten Leserschaft auszubreiten. Das ist dem Autor mit seiner Arbeit gelungen.
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Ergänzende Beitr&auml;ge zum Thema liefern Meike Buck zum B&uuml;ckeberg, wo sie auf die hervorragend recherchierten Grundlagen von Bernhard Gelderblom zur&uuml;ckgreifen konnte, sowie Cordula Reulecke und Stefan Winghart zur denkmalpflegerischen Einordnung. Das Nachwort hat Jens Binner verfasst.
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Mit vorliegender Arbeit liegt der Abschlussbericht des Forschungsprojekts "Die Bauernhochschule Goslar im Kontext" des Vereins Spurensuche Harzregion e.V. vor, das von 2020 - 2022 lief und durch Forschungsmittel des Landes Niedersachsen über das Nieders&auml;chsische Landesamt für Denkmalpflege gefördert wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese F&ouml;rderung.
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Mit diesem Heft können wir die vom Publikum gut angenommene Reihe von wissenschaftlichen Beitr&auml;gen zur Harzer Zeitgeschichte fortsetzen. Es wird gemeinsam mit dem Nieders&auml;chsischen Landesamt für Denkmalpflege herausgegeben und beschreibt die Geschichte einer Liegenschaft, die heute nicht nur als Gruppe baulicher Anlagen gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG unter Denkmalschutz steht, sondern sich mit seinem begleitenden Baumbestand auch in einem Landschaftsschutzgebiet und dar&uuml;ber hinaus in der Pufferzone der Welterbestadt Goslar befindet. Dies ist für alle Besitzer und Verantwortlichen eine besondere Verpflichtung für die Zukunft.
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Wir werden unsere Reihe "Spuren Harzer Zeitgeschichte" fortsetzen, denn die engere und weitere Harzregion weist noch zahlreiche unbearbeitete Themen und auch T&auml;terorte auf.
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In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise außerordentlich bedauerlich, dass es nicht mit vereinten Kr&auml;ften gelang, das ehemalige Offizierscasino auf dem Fliegerhorst Goslar zu bewahren. Es weist alle für die Erhaltung relevanten Kriterien auf, die Stefan Winghart &#10013; in seinem engagierten Pl&auml;doyer zum Schutz unbequemer Denkmale in diesem Band auff&uuml;hrt.
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Vor diesem Hintergrund war das vorliegende Projekt zum Erhalt der Bauernhochschule Goslar erfolgreicher, zumal es rechtzeitig und gemeinsam eingeleitet werden konnte. Das mag ein Modell für künftige Vorgehensweisen sein.
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<p style="border: 1px solid black;"><i>Spurensuche Harzregion e.V. & Nieders&auml;chsisches Landesamt für Denkmalpflege:  Die Bauernhochschule Goslar im Kontext. Neue Forschungen zu einem T&auml;terort in der ehemaligen Reichsbauernstadt Goslar. – Spuren Harzer Zeitgeschichte, Sonderband 3, 66 S., zr. Abb., Papierflieger Verlag GmbH, Clausthal-Zellerfeld 2024, ISBN 978-3-98870-004-9, Bezug über <a href="http://www.papierflieger-verlag.de">www.papierflieger-verlag.de</a> und den Buchhandel, 15,- Euro</i></p>
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/226-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/226-01.jpg" width="98%" style="margin:3px;" alt="Foto"></a>
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