<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">


<channel>
   
 <title>Spurensuche Harzregion e.V. </title>
    
   
 <link>www.spurensuche-harzregion.de</link>
   
 <description>Webseite des Vereins Spurensuche Harzregion</description>
   
 <pubDate>Fri, 08 Jan 2026 04:02 +0200</pubDate>
   
 <generator></generator>

   
 <language>de-de</language>
   
	 <item> 
        
		<title><![CDATA[Holocaust-Gedenktag. "Den seht ihr nicht wieder" - die Verfolgung von Kurt Julius Landauer und seiner Familie]]></title>
        
		<link>http://www.spurensuche-harzregion.de/?termine/241</link>
        
		<comments></comments>
        
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2026 04:02 +0200</pubDate>

        
		<creator>PV</creator>
        
        
		<category><![CDATA[termine]]></category>
		<keywords><![CDATA[bad harzburg, holocaustgedenktag, veranstaltung, lutherkirche, kurt julius landauer, pax christi]]></keywords>
        		
		<description><![CDATA[Dienstag, 27. Januar 2026, 19 Uhr | Lutherkirche Bad Harzburg]]></description> 
            
		<content><![CDATA[
<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/241-02.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/241-02.jpg" width="49%" style="float:left; margin:3px;" alt="Plakat Holocaustgedenktag"></a>
Beim Holocaust-Gedenktag 2026 wird es wieder um ein Lebensschicksal aus Bad Harzburg gehen. Kurt Julius Landauer stammte aus einer Braunschweiger j&uuml;dischen Familie. Sein Vater John Landauer war lange Jahre Vorsteher der J&uuml;dischen Gemeinde In Braunschweig. Die Familie besaß einen Textilgroßhandel, deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kurt Landauer war. Kurt Landauer hatte sich taufen lassen und war zum evangelisch-lutherischen Glauben konvertiert. 1932 zogen Kurt und seine Frau Gertrud Landauer mit ihren Kindern Ellinor und Gerd nach Bad Harzburg in ein Haus am Eichenberg, das Gertrud Landauer gemeinsam mit ihrem Bruder geerbt hatte.<br><br>
Ab 1933 eskalierten die Verfolgungsmaßnahmen zunehmend, unter denen die ganze Familie zu leiden hatte. Die Firma wurde boykottiert, musste 1938 schließlich liquidiert werden. W&auml;hrend des Novemberpogroms 1938 wurde Kurt Julius Landauer in Bad Harzburg verhaftet und anschließend im KZ Buchenwald inhaftiert, aus dem er im Dezember entlassen wurde. In auswegloser Situation, bevor seine Mutter 1943 nach Theresienstadt deportiert werden sollte, nahmen sich Anna und Kurt Landauer das Leben.<br><br>
Anhand von staatlichen Dokumenten und Erinnerungen der Tochter sowie Bildern wird das Schicksal der Familie anschaulich gemacht. Die von der pax christi-Gruppe ausgew&auml;hlten Texte werden gelesen. Der musikalische Rahmen, gestaltet von Karsten Kr&uuml;ger, Rainer Buhl und Bernd Dallmann, gibt Gelegenheit eigenen Gedanken nachzugehen.<br><br>
Der Eintritt ist frei.
<br><br>
Die Veranstaltung wird über die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Goslar
durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gef&ouml;rdert.<br><br>

<a href="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/241-01.jpg"><img src="http://www.spurensuche-harzregion.de/images/241-01.jpg" width="98%" margin:3px;" alt="Plakat Holocaustgedenktag"><small>Plakat "Halocaustgedenktag"</small></a><br><br>
<iframe src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d2228.8563258060094!2d10.561702276151433!3d51.879824283429194!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47a514d196d0da85%3A0xf2fadeacbc335916!2sLutherkirche!5e1!3m2!1sde!2sde!4v1768153768661!5m2!1sde!2sde" width="400" height="450" style="border:0;" allowfullscreen="" loading="lazy" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></iframe>
]]></content>
  
	</item>
    
</channel>
</rss> 
