- Forschungs- und Erinnerungsarbeit zu Zwangsarbeiterschicksalen und NS-Geschichte im Harzgebiet -
Steinsiek, Peter-Michael: Zwangsarbeit in den staatlichen Forsten des heutigen Landes Niedersachsen 1939 - 1945
Neuerscheinung

Zwangsarbeit in Liebenburg: Versuch einer Spurensuche
Präsentation des Vortrags von Dr. Friedhart Knolle in Liebenburg

Dokumentationsort Reichserntedankfest auf dem Bückeberg
Spurensuche Harzregion aus Goslar zur aktuellen Auseinandersetzung um das Projekt. Resolution

Markus Weber: "Das ist Deutschland und es gehört uns allen" Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg
Buch, Sommer 2016

Peter Schyga: Goslar 1945 - 1953. Hoffnung - Realitäten - Beharrung.
Neuerscheinung

Dr. Peter Schyga. Über die Volksgemeinschaft der Deutschen
Neuerscheinung. Begriff und historische Wirklichkeit jenseits historiografischer Gegenwartsmoden

Dokumentation: Veranstaltung - Displaced Persons, Flüchtlinge und Vertrieben nach 1945
Vortrag und Präsentation der Veranstaltung vom 21. Januar 2016 in Jürgenohl

Publikationen zur Zeitgeschichte - insbesondere NS-Zeit und ihren Nachwirkungen
Forschungskonzept

Historisches Forschungsprojekt:
Goslar in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1953)

Forschungskonzept

Historisches Forschungsprojekt:
Goslar in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1953)

Konzept

Auschwitz und die Nachkriegszeit: Das Beschweigen und die Integration des IG-Farben Funktionärs aus Monowitz H. Schneider in die Stadtgesellschaft Goslars
Vortrag

UNSER HARZ: Gedenkstätte "Russenfriedhof" am Massengrab der Sprengstoff-Fabrik Tanne in Clausthal-Zellerfeld
Pressemitteilung zur Ausgabe Januar 2014

Dr. Peter Schyga. NS-Macht und evangelische Kirche in Bad Harzburg
Neuerscheinung.

Peter Lehmann: geachtet - geleugnet - geehrt. Oberst Gustav Petri, Retter von Wernigerode
Neuerscheinung. Pressemitteilung.

Frank Baranowski. Rüstungsproduktion in der Mitte Deutschlands 1929 - 1945
Neuerscheinung. Rezension

Nachreichung: Goslar und die Harzburger Front - die Radikalisierung des Bürgertums.
Vortrag im Rahmen der Ausstellungspräsentation am 26.4.2012 im Kreishaus Goslar

Nachreichung: Im Gleichschritt zur Diktatur? Der "Stahlhelm. Bund der Frontsoldaten" in der Harzburger Front1
Vortrag

Nachreichung: Zur Einführung in die Ausstellungspräsentation am 24.4.2012 im Kreishaus Goslar
Rede

NS-Geschichte der Goslarer Fa. H.C. Starck aufgearbeitet - Bd. 5 "Spuren Harzer Zeitgeschichte"
Presseinformation

Austellung zur Harzburger Front in Wolfenbüttel
Vortragsmanuskript: Die Formierung des "Rechtsextremismus der Mitte"

Austellung zur Harzburger Front in Wolfenbüttel
Vortragsmanuskript: Frieden undenkbar?

Politisches Frühjahr 1933: Terror und Gewalt - Begeisterung und Jubel
Vortrag von Dr. Peter Schyga

Nachreichung: Rede von Peter Schyga während der Ausstellungseröffnung zur Harzburger Front in Wernigerode
Redeprotokoll

Auf den Spuren der NS-Kriegswirtschaft im Harz
Artikel zum Thema in "Der Zeppelin" erschienen

"Festung Harz - Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion"
Vortragsveranstaltung am Freitag, den 27. August um 19:00 Uhr, in der Jugendherberge Goslar, Rammelsberger Straße 25, Raum Rammelsberg

"Geschichte und Geschichten aus Hahndorf am Harz, Band 1"
Neue Chronik von Hahndorf erschienen

Erntedank und "Blut und Boden" - Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis 1938
Dokumentation des Symposiums

Der Reichsnährstand in der Reichsbauernstadt - Eine symbiotische Beziehung?
Redebeitrag von Dr. Peter Schyga auf dem Symposium "Erntedank und Blut und Boden"

Wie die Nazis die Bauern betrogen
Redebeitrag von Helmut Liersch auf dem Symposium "Erntedank und Blut und Boden"

Das Erntedankfest als Einfallstor für die religiöse Überhöhung des "Führers"
Redebeitrag von Helmut Liersch auf dem Symposium "Erntedank und Blut und Boden"

Erntedank und "Blut und Boden" - Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis 1938
Ausstellungskatalog - Neuerscheinung

Vorstellung der neuen Broschüre "NS-Zwangsarbeit in Seesen am Harz - ein fehlendes Kapitel Stadtgeschichte"
08.12.2009, 12:00Uhr, Bürgerhaus Seesen

Pressemitteilung
Dokumentation zur Harzburger Front aufgrund der großen Nachfrage in Neuauflage erschienen

Neuerscheinung: "Du sollst keinen Gott haben neben mir"
Neuerscheinung - Buchveröffentlichung am 09. Oktober 2009 in der Marktkirche

Katalog zur Ausstellung "Harzburger Front - Im Gleichschritt in die Diktatur"
Neuerscheinung - Ausstellungskatalog

Ein mahnendes Zeitdokument in Bildern
Neuerscheinung - NS-Zeit in Herzberg

Ausstellung Harzburger Front
Ausstellungsflyer zum Download

Beitrag in - Der Harly - Von Wöltingerode zum Muschelkalkkamm
Artikel über den Harly in der NS-ZEit

Neue Broschüre: Arbeiten für Groß-Deutschland - Zwangsarbeit in Bad Lauterberg
Pressemitteilung

Von der Ausgrenzung zur Vernichtung - Leben und Leiden Goslarer Juden 1933 - 1945
Ausstellung in der Marktkirche Goslar vom 09. - 26. Nov

Neuerscheinung - Zwangsarbeit bei Gebr. Borchers/H.C. Starck - "Briefe meines Vaters 1943 - 1945"
Im Februar 1943 wurde Max Dalkowski bei einer Straßenrazzia in Warschau festgenommen...

Spuren Harzer Zeitgeschichte Heft 2
Spurensuche Goslar e.V. (Hrsg.): Harzburger Front von 1931 - Fanal zur Zerstörung einer demokratischen Republik.

Spuren Harzer Zeitgeschichte Heft 1
Spurensuche Goslar e.V. (Hrsg.): Die Reichspogromnacht am 09./10. Nov 1938 in Goslar.

Holocaust-Gedenktag 2007
Dokumentation der Veranstaltung in Langelsheim

Die NS-Rüstungsaltlast "Werk Tanne"
Sprengstoffproduktion im Harz

Rundgang durch die "Reichsbauernstadt"
Stätten der NS-Herrschaft in Goslar

NS-Zwangsarbeitslager im Westharzgebiet - ein verdrängtes Stück Industrie- und Heimatgeschichte- Teil 2
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Deutschland und im Harz

NS-Zwangsarbeitslager im Westharzgebiet - ein verdrängtes Stück Industrie- und Heimatgeschichte- Teil 1
Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Deutschland und im Harz

Buchbesprechung - Dr. Peter Schyga: Goslar 1918 - 1945
Von der nationalen Stadt zur Reichsbauernstadt des Nationalsozialismus - Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Quellen und Literaturverzeichnis
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Teil 6
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Teil 5
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Teil 4
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Teil 3
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Teil 2
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Anhang - Teil 1
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 11
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 10
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 9
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 8
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 7
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 6
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 5
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 4
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 3
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 2
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Arbeiten für Großdeutschland - Teil 1
Zwangsarbeit in Bad Lauterberg

Von Dora bis zum Bahnhof Oker - Teil 3
Eine Spurensuche auf der Route der Todesmärsche der Südharzer KZ-Häftlinge vom Apr 1945 im Westharz

Von Dora bis zum Bahnhof Oker - Teil 2
Eine Spurensuche auf der Route der Todesmärsche der Südharzer KZ-Häftlinge vom Apr 1945 im Westharz

Von Dora bis zum Bahnhof Oker - Teil 1
Eine Spurensuche auf der Route der Todesmärsche der Südharzer KZ-Häftlinge vom Apr 1945 im Westharz

1944/45: Der Bau der Helmetalbahn
Sklavenarbeit mitten in unserer Heimat

Die verdrängte Vergangenheit
Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in Nordthüringen, 65 Abb., 15-seitiger Dokumentenabdruck

Erinnerungsstätten an Unmenschlichkeiten des Nationalsozialismus im Landkreis Goslar
Verein Spurensuche Goslar e.V., Wolfgang Janz, Erinnerungsstätten an Unmenschlichkeiten des Nationalsozialismus im Landkreis Goslar, Goslar 2003

Spurensuche Goslar in der Bundestagsdebatte
Deutscher Bundestag, 114. Sitzung, Berlin, Donnerstag, den 6. Juli 2000

"Gebt uns unsere Würde wieder" - Die Briefe
Kriegsproduktion und Zwangsarbeit in Goslar 1939 - 1945

"Gebt uns unsere Würde wieder"
Kriegsproduktion und Zwangsarbeit in Goslar 1939 - 1945

Von "Dora" bis zum Bahnhof Oker
Das Wegzeichenprojekt Westharz und der Marsch des Lebens

Dokumentationsort Reichserntedankfest auf dem Bückeberg



Spurensuche Harzregion e.V.
1. Vorsitzender Dr. phil. Peter Schyga

Badenstedter Str. 24, 30449 Hannover Tel. 0511 / 2152147
E-Mail: Peter.Schyga@gmx.de

www.spurensuche-harzregion.de



> PDF

Spurensuche Harzregion aus Goslar zur aktuellen Auseinandersetzung um das Projekt: Dokumentationsort Reichserntedankfest auf dem Bückeberg

Auf dem Areal des Bückebergs bei Hameln/Emmerthal, auf dem die nationalsozialistischen Reichserntedankfeste der Jahre 1933-1938 stattfanden, soll ein Dokumentations- und Lernzentrum eingerichtet werden, das sich mit diesem jährlichen größten Massenauflauf der NS-Zeit in zeithistorischer-kritischer Art beschäftigt. Ziel wird es sein, diesen für die Verbreitung und Verankerung nationalsozialistischer Politik und Ideologie des Rassismus, der Ausgrenzung und der Kriegsvorbereitung bedeutenden Ort dem Vergessen zu entreißen.

Der jährliche Erntedank war traditionell ein Fest der Kirchen und der Volksfrömmigkeit, um Gott für die Segnungen der Natur zu danken. Im Sommer 1933 entrissen die Nationalsozialisten den Kirchen diesen im Jahresfestkalender bedeutenden Tag. Sie wollten die Menschen unter dem Banner der Blut-, Boden- und Rasseideologie zusammenführen, damit sie dem Führer Adolf Hitler huldigten. Eine treibende Kraft, dies traditionelle, im Volk tief verankerte Glaubensfest in einen kollektiven Führerschwur zu verwandeln, war die NS-Organisation Reichsnährstand unter ihrem Führer Richard W. Darré, Reichsbauernführer und Reichsernährungsminister, seit 1930 einer der engsten Vertrauten Adolf Hitlers. Dieser Darré erkor 1934 die Stadt Goslar zur Reichsbauernstadt des Nationalsozialismus. Vor dem Kaiserhaus der Stadt zelebrierte die NS-Führungsriege manches Jahr zwischen 1934 und 1938 den Ausklang des Reichserntedankfestes auf dem Bückeberg.

Der Verein Spurensuche Harzregion beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der öffentlichen Aufarbeitung der Geschichte der Reichsbauernstadt. Goslar beherbergte die Reichsbauerntage 1934-1938, auf denen die Funktionäre des Reichsnährstands ihre Menschen zerstörenden Parolen und Handlungsanweisungen propagierten und organisierten. Wir wissen um die enge Verbindung zwischen dem Bückeberg und Goslar. Der Verein hat über die Jahre in vielfältigen Formen den Bürgerinnen und Bürgern der ehemaligen Reichsbauernstadt Goslar immer wieder diese Vergangenheit nahegebracht. Keinem in dieser 1000-jährigen Stadt gefällt es, je Reichsbauernstadt gewesen zu sein. Doch in ihrer Mehrheit sind die Bürgerinnen und Bürger bereit, sich diesem Kapitel ihrer Geschichte zu stellen.

Seit den ersten Bemühungen, den Reichserntedankort dem Vergessen zu entreißen und ihn seiner Bedeutung gemäß zu einer Stätte der Dokumentation und des Lernens zu nutzen, unterstützen wir diese Initiativen nach Kräften. Wir kennen aus unserer Arbeit Widerstände gegen eine sachgerechte Bearbeitung von NS-Geschichte sehr genau. Wir kennen auch die Geschichte der Versuche, das Bückebergprojekt zu verhindern genauso wie die aktuellen Widerstände. Politiker und Ideologen, die die deutsche NS-Vergangenheit entsorgen wollen, konstruieren Bedenken, um Menschen der nahen Umgebung des Bückebergs gegen dies für die deutsche Erinnerungskultur bedeutende Projekt zu mobilisieren. Es gibt keinen sachlichen Grund, sich diesem Dokumentations- und Lernort entgegenzustellen. Durch Leugnen und Verdrängen löst sich Vergangenheit nicht auf. Ein demokratisches Gemeinwesen stellt sich selbstbewusst seiner Geschichte.

In diesem Sinne unterstützen wir alle an dem Projekt Dokumentations- und Lernort Bückeberg Beteiligten nach Kräften und fordern die Bürgerinnen und Bürger der Umlandgemeinden auf, sich einem sachlichen, der historischen Wahrheit verpflichteten Dialog nicht zu verschließen.

Im Namen des Vorstands von Spurensuche Harzregion e.V. Peter Schyga (1. Vors.), 11.02.2018



| resolution || bückeberg || hameln || reichsbauernstadt || goslar || reichserntedankfest || || 332 Mal gelesen, zuletzt am 27.05.2018 um 05:28:51 |